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Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201808 Prof. Dr. Stefanie Seeling, Franziska Cordes, Jessica Höhn Das interdisziplinäre Forschungsprojekt TiP.De –Theater in der Pflege von Menschen mit Demenz
Das Forschungsprojekt TiP.De zielt vor dem Hintergrund der steigenden Zahl dementiell erkrankter Menschen in Deutschland darauf ab, den Effekt eines im Projekt entwickelten theaterpädagogischen Interventionskonzeptes auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz in der Langzeitaltenpflege zu erforschen. Die Datengewinnung erfolgt über einen mixed-methods Ansatz mit validierten, zielgruppenspezifischen Messinstrumenten. Das Forschungsteam erwartet, dass das Interventionskonzept die Lebensqualität von Menschen mit Demenz positiv beeinflusst. Im Ergebnis soll ein Methodenkoffer entwickelt werden, der von Theaterpädagogen, die zukünftig als weitere Berufsgruppe in der Altenpflege etabliert werden können, genutzt wird.
Pflegewissenschaft Ausgabe 08
vom 28.08.2018
201306 Anke Erdmann, Wilfried Schnepp Integrative Validation (IVA) im Pflegeheim: Entwicklung eines Forschungsdesigns für eine qualitative Evaluationsstudie
Da die Integrative Validation (IVA), eine in Deutschland praktizierte Weiterentwicklung der Validation nach Feil bislang kaum erforscht ist, zielt dieser Artikel auf die Entwicklung eines Forschungsdesigns für eine qualitative Evaluationsstudie ab, indem methodologische und ethische Überlegungen zur Durchführung einer solchen Studie dargestellt werden. Für den Evaluationsgegenstand der Integrativen Validation ist dabei besonders das Modell der Dialoggesteuerten Evaluation geeignet, da in diesem die Werte, Annahmen, Anliegen und Spannungsthemen (values, claims, concerns and issues) der verschiedenen Stakeholder (Pflegende, Angehörige, IVA-Trainer, Ärzte) einbezogen und zu einer gemeinsamen Perspektive bezüglich des Evaluationsgegenstandes verdichtet werden. Ethische Argumente für und wider einer Teilnahme von Menschen mit Demenz werden dargelegt und die Entscheidung der Ethikkommission diskutiert. Anhand der Planung des Evaluationsprozesses zur Praxis der Integrativen Validation in einem Pflegeheim wird aufgezeigt, wie die Dialoggesteuerte Evaluation einer komplexen Pflegeintervention gelingen kann.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2013
200409 Cordula Ahrendt, Katrin Theilig, Jessica Pehlke-Milde Fördert das Lernfeldkonzept die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz?
Im Lernfeldkonzept wird davon ausgegangen, dass die berufl ichen Tätigkeitsfelder und der Bildungsauftrag der Berufsschule den wesentlichen Bezugsrahmen für den Berufsschulunterricht darstellen müssen, um heutigen beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Die Pflegeausbildung ist administrativ nicht an das Lernfeldkonzept gebunden, nutzt jedoch für die Curriculumentwicklung diesen konzeptionellen Ansatz der Berufsbildung. Der Begriff Lernfeld impliziert die Aufhebung von Fächersystematik und wird durch Ziele, Zeitrichtwerte und Inhalte umschrieben. In der Literatur wird die fehlende bildungstheoretische und fachdidaktische Grundlage bei der Umsetzung der Lernfelder in Lernsituationen kritisch diskutiert (Panke-Kochinke 2002). Verschiedene Modellprojekte (NELE, SELUBA) untersuchen neue Unterrichtsstrukturen und Lernkonzepte berufl ichen Lernens in der Umsetzung des Lernfeldkonzepts. Die in den Mittelpunkt gestellte Entwicklung von Handlungskompetenz wird von Seyd (1995) und Bader (2002) als Leitziel der heutigen Berufsbildung untermauert. In der Literatur sind Variationen zu den Dimensionen von Handlungskompetenz zu finden. Als geeignetes didaktisches Mittel zur Entwicklung von Handlungskompetenz wird von allen Autoren dabei das Konzept der Handlungsorientierung ausgewiesen, wobei auch hier verschiedene theoretische Sichtweisen auf das Konzept der Handlungsorientierung zu verzeichnen sind. Historisch betrachtet ist die Einführung des Lernfeldkonzepts nicht ausschließlich und explizit auf die Förderung beruflicher Handlungskompetenz ausgerichtet, sondern soll besonders den Strukturwandel der Arbeitswelt berücksichtigen, der generell neue Kompetenzen, im weitesten Sinne Schlüsselqualifi kationen, erfordert (Schlussbericht der Enquete-Kommission 1990; Pätzold 2000).
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2004
200611 Jessica Pehlke-Milde, Jutta Beier, Sheila Davies, Teja Zaksek, Valerie Fleming Kompetenzmessung von Hebammen in Europa
Unter Federführung der Glasgow Caledonian University wurde von 2004-2006 ein Projekt zur Entwicklung und Überprüfung von Szenarien im Berufsfeld der Hebammen durchgeführt. Die 22 Szenarien wurden unter der Zielsetzung entwickelt, Kompetenzen von Hebammen in Europa zu erfassen. In diesem Artikel wird die Durchführung des Projekts vor dem Hintergrund der berufspädagogischen Kompetenzforschung in Deutschland beschrieben und einer ersten Bewertung unterzogen. Dabei wird die Auseinandersetzung über den im jeweiligen Forschungskontext verwendeten Kompetenzbegriff als eine zentrale Voraussetzung zur Messung von Kompetenzen identifiziert. Das im Projekt gewählte methodische Vorgehen, Kompetenzen durch den Einsatz von Szenarien in Interviews zu erfassen, wird prinzipiell als praktikable Methode bewertet, welche jedoch Grenzen der Kompetenzerfassung aufzeigt. Der Einsatz ergänzender Methoden der Datenerfassung, wie z. B. durch die (teilnehmende) Beobachtung, sollte daher erwogen werden. Der Artikel leistet einen Beitrag zur beginnenden Kompetenzforschung der Gesundheitsberufe in Deutschland und zeigt Anknüpfungspunkte an den internationalen Forschungskontext auf.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2006
200710 Birte Luther Die Rolle der Lehrenden in der Hebammenausbildung
Die Besonderheit der Tätigkeit der Lehrerinnen für Hebammenwesen liegt darin, dass sie, unter professionstheoretischen Gesichtspunkten keinen Beruf haben. Genau genommen sind sie Hebammen, die sich pädagogisch weitergebildet haben, ob nun mittels Fachweiterbildung oder mittels Hochschulstudium (vgl. Luther 2006, S. 9 ff.). Diese Eigenheit teilen sie mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gesundheitsfachberufen, wie z. B. den Lehrerinnen und Lehrern für Pflege (u.a. Sieger 2001, Stöcker 2002, Krüger 2003). In dieser Besonderheit liegen eine Reihe von Problematiken, die für die Arbeit der Lehrenden gravierende Folgen haben und die nicht selten dazu führen, dass Professionalisierungsbestrebungen und Innovationsprozesse nicht nur gehemmt, sondern geradezu konterkariert werden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 01.10.2007
200807 Gudrun Piechotta, Jessica Pehlke-Milde Die Anrechnung von berufsbezogenen Kompetenzen im Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement an der Alice-Salomon Fachhochschule Berlin. Das Modul „Berufsbezogene Reflexion“
Die Alice-Salomon-Fachhochschule (ASFH) in Berlin hat sich frühzeitig auf den Weg gemacht, den Bologna-Prozess umzusetzen. Mittlerweile sind alle Studiengänge modularisiert und auf Bachelor- und Masterabschlüsse umgestellt, die Diplomstudiengänge laufen in Kürze aus. Im Rahmen der Umstellung des achtsemestrigen Diplom-Studienganges Pflege/Pflegemanagement zu einem sechssemestrigen Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement, entschied man sich für eine modifizierte Beibehaltung der Zugangsvoraussetzungen. So wurde unter anderem die Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Heilerziehungspflege und im Hebammenwesen als Voraussetzung für eine Immatrikulation beibehalten. Aber: Ein Teil der in dieser beruflichen Erstausbildung erworbenen Kompetenzen wird im Rahmen des Moduls „Berufsbezogene Reflexion“ in einem Portfolioverfahren hinsichtlich ihres Niveaus und des Inhalts überprüft und bei Bestehen der Modulprüfung mit Credits auf den Bachelor-Studiengang angerechnet.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 01.07.2008
201007 Jessica Pehlke-Milde, Jutta Räbiger EU in Motion – Die Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens in den Gesundheitsberufen
Durch ihre besondere Stellung im berufsbildenden System blieb die Aus- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe in Deutschland bisher weitgehend von den Entwicklungen nationaler und europäischer Bildungspolitik unberührt. Die Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) und des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) lassen konkrete Auswirkungen auf die Bildungs- und Beschäftigungssituation der Gesundheitsberufe erwarten. Bereits im Jahre 2012 sind alle Zeugnisse mit einem Hinweis auf das entsprechende Qualifikationsniveau des EQR zu versehen. Das Projekt ‚EU in Motion’ (2008–2010) zielt darauf ab, die Umsetzung des EQR in den Gesundheitsberufen zu befördern und somit einen Beitrag zu leisten zur Erhöhung von Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit im Bildungs- und Beschäftigungssystem. In dem Artikel werden Empfehlungen für die Umsetzung des EQR bzw. des DQR in den Gesundheitsberufen aufgezeigt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 01.07.2010
Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau

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Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
2011
2013
2015
2017
2019
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