hps

Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201507 Eckart Hammer Unterschätzt: Männer in der Angehörigenpflege. Männer als Pflegende / Angehörigenpflege / Belastungen und Bewältigung
Der Beitrag basiert auf 25 Interviews mit überwiegend älteren Männern in der Betreuung und Pflege von Angehörigen und einer Sichtung anderer Studien. Er zeigt, dass die Pflegeleistung von Männern in der Angehörigenpflege sowohl quantitativ als auch qualitativ meist unterschätzt, bagatellisiert oder übersehen wird. Mehr als ein Drittel aller betreuenden und pflegenden Angehörigen sind Männer, die ihre Aufgaben zumeist in einer guten Kombination von caring for and caring about bewältigen. Die Studie zeigt die subjektive Wirklichkeitssicht der Männer, ihr Erleben und die Ausgestaltung ihrer Pflegerolle. Bei der Bewältigung des wachsenden Pflegenotstandes wird es maßgeblich darauf ankommen, Männer in ihrer quantitativen Bedeutung und spezifischen Leistungsfähigkeit sichtbar zu machen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 30.07.2015
201411 Manela Glarcher Kulturelles und sprachliches übersetzungsverfahren eines Fragebogens am Beispiel der Good Nursing Care Scale (GNCS)
Die Einschätzung von Pflegequalität als Ergebnisindikator der Pflege gewinnt im Akutkrankenhaus zu- nehmend an Bedeutung. Einer von neun Fragebögen zur Bewertung der Pflegequalität aus der Sicht von Patienten und Pflegepersonen ist die englischsprachige Good Nursing Care Scale for Nurses and Patients (GNCS-N/P). Da derzeit keine validierte deutschsprachige Version existiert, wurde der englische Fragebo- gen in die deutsche Sprache übersetzt. Im vorliegenden Artikel wird die sprachliche und kulturelle Adap- tierung der GNCS anhand der „Principles of International Society for Pharmacoeconomics and Outcome Research” (ISPOR) beschrieben. Durch einen rigorosen übersetzungsprozess kann das Risiko für Verzerrun- gen gering gehalten werden. Dabei soll mit derselben Sorgfalt und Achtsamkeit wie bei der Entwicklung von Instrumenten oder der überprüfung testtheoretischer Gütekriterien vorgegangen werden. Die Metho- dik des „cognitive debriefing“ ist als elementarer Schritt im übersetzungsprozess anzusehen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2014
201209 Gerhart Hofer Intellektuelle Beeinträchtigung und Demenz in der Ausbildung für Sozialbetreuungsberufe
Erfreulicherweise haben Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung eine steigende Lebenserwartung. Damit verbunden sind auch auftretende, herausfordernde Veränderungen des Alters wie dementielle Entwicklung. Diese Forschungsarbeit ist ein Versuch, Wissen über Demenz bei intellektueller Beeinträchtigung im Hinblick auf die Aus- und Fortbildung des Personals in den Sozialbetreuungsberufen Österreichs zu generieren. Eine hier ausgeklammerte Feldanalyse ergibt, dass es im Bundesland Vorarlberg keine Daten über Menschen mit IB in dementieller Entwicklung gibt. Trägerverantwortliche nennen aktuell wachsenden Bedarf an Diensten und großen Bedarf für Aus- und Fortbildung. Die Befragung von Studierenden vor Abschluss und von AbsolventInnen der Schule für Sozialbetreuungsberufe mit Schwerpunkt im Behindertenbereich (N = 242) über Praxis- und Ausbildungserfahrungen sowie Bildungsbedarf bestätigen die Annahme. In der Zusammenfassung hat der Autor Ergebnisse und Handlungsvorschläge aufgelistet.
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2012
200011 Marcel Sailer Diplom-Pflegepädagoge (FH) Das Schreiben als Medium zur persönlichen Reflexion in der Pflegeausbildung
Das Schreiben von „Journalen” stellt eine Methode dar, die persönliche Erfahrungen, Empfindungen und Emotionen im Lernprozess zu integrieren versucht. Sie dient dem Lernenden als Hilsmittel zur Introspektion und Selbstbewertung der eigenen Positionen sowi
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2000
200211 Almut Lehmann, Karen Güttler Erfassung und Dokumentation von Pflegeprozessen am Beispiel des Projekts „Standardisierung und Qualität im Dienstleistungssektor Pflege“
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes „Pflegeprozess – Standardisierung und Qualität in der Pflege1“, ist eine EDV gestützte Anwendung zur Abbildung von Pflegeprozessen im Sinne einer Typologie entwickelt worden, um den erhöhten Anforderungen der Prozessdokumentation und der Leistungserfassung in der Pflege gerecht zu werden. Die Projektleitung und -organisation sowie die EDV-technische Umsetzung der Typologie erfolgte durch das Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA-ATOP)2. Für das pflegewissenschaftliche Know-how und die inhaltliche Entwicklung der Typologie war das Institut für angewandte Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen verantwortlich. Die Struktur dieser Typologie resultiert aus Ergebnissen einer Ist-Analyse bei 128 PatientInnen/ KlientInnen in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten. Die Inhalte der Typologie wurden mit Pflegenden aus den genannten Praxisbereichen in Workshops erarbeitet. Die Typologie liegt als sog. APLE3 Anwendung auf einem Server und kann über das Internet von allen am Projekt beteiligten PartnerInnen genutzt werden. Die Struktur dieser Typologie wurde im Rahmen einer zweimonatigen Pilotphase national (Bremen, Bremerhaven), als auch international (Irland, Österreich) getestet
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2002
200605 Karen Güttler, Prof. Dr. Stefan Görres Von APLE zu apenio: wissenschaftlich entwickelte Typologie ist Basis der Pflegeplanungs- und -dokumentationssoftware apenio
Durch zwei geförderte Projekte sowie einem von der Pflegepraxis engagiert durchgeführtem Test, konnte eine vom Institut für angewandte Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen entwickelte Typologie zur Pflegeprozesserfassung und -dokumentation erfolgreich in die Pflegepraxis eingeführt werden. Die Typologie apenio ehemals APLE stellt durch die verbindliche Darstellung aller Pflegeprozess-Schritte den Prozessgedanken in den Vordergrund pflegerischen Handelns. Assessmentgeleitet werden Pflegeleistungen und Pflegeergebnisse kontinuierlich transparent gemacht. Der Ansatz von apenio1 ist, dass sich pflegerisches Handeln grundsätzlich an der Situation des Patienten (sprich der Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes, der für die Pflege relevant ist) orientiert und nicht explizit an den zu erbringenden Pflegeleistungen oder der zugrunde liegenden Erkrankung. Ziel der apenio Typologie ist es Pflege strukturiert, einheitlich und nachvollziehbar abzubilden und darüber hinaus der Pflege eine Reihe auswertbarer Daten zur Verfügung zu stellen. Die praktische Anwendung einer solch en komplexen Pflegetypologie sowie die Auswertung pflegerelevanter Daten ist ohne Software nicht möglich. apenio wurde deshalb von vornherein als Paket aus Software plus Inhalt (neudeutsch „content“) konzipiert.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.2006
200701 Barbara Schubert, Michaela Wrobel Identifizierung von Hindernissen, die die Implementierung von Forschungswissen in die Pflegepraxis hemmen
Die Implementierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Pflegepraxis ist aus verschiedenen Gründen essentiell. Hierzu zählen rechtliche Vorgaben, Patientensicherheit, die zunehmende Mündigkeit der Patienten und eine mögliche Rechtfertigungsgrundlage für die Pflegenden. Obwohl immer mehr Forschungsergebnisse zur Verfügung stehen, werden sie kaum in die Praxis umgesetzt. Die Ursachen dafür sind für Deutschland noch nicht hinreichend erforscht. Es existieren jedoch verschiedene Arbeiten aus anderen Ländern zu dieser Thematik, über die Tabelle 1 Auskunft gibt. Die dabei aufgeführte „Barriers Scale“ diente als Messinstrument.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
200906 Barbara Schubert, Michaela Wrobel Identifizierung von Hindernissen, die die Implementierung von Forschungswissen in die Pflegepraxis hemmen
Die Implementierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Pflegepraxis ist aus verschiedenen Gründen essentiell. Hierzu zählen rechtliche Vorgaben, Patientensicherheit, die zunehmende Mündigkeit der Patienten und eine mögliche Rechtfertigungsgrundlage für die Pflegenden. Obwohl immer mehr Forschungsergebnisse zur Verfügung stehen, werden sie kaum in die Praxis umgesetzt. Die Ursachen dafür sind für Deutschland noch nicht hinreichend erforscht. Es existieren jedoch verschiedene Arbeiten aus anderen Ländern zu dieser Thematik, über die Tabelle 1 Auskunft gibt. Die dabei aufgeführte „Barriers Scale“ diente als Messinstrument.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2009
Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau

0

Peer Review Artikel

0 PW
0 PdG
GdP
Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
2011
2013
2015
2017
2019
0
0
0
0
0
0
Copyright © 1998-2019 hpsmedia GmbH | www.pflegemagazin.de/care. Alle Daten sind urheberrechtlich geschützt. Impressum | AGB | Datenschutz | Newsletter