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Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201808 Sabine Daxberger, Dr. Lena Marie Wirth, Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler Technikgestützte Steuerung von Arbeitsprozessen in der ambulanten Pflege - eine transdisziplinäre Betrachtung
Vor dem Hintergrund der demografischen und technologischen Entwicklung widmet sich dieser Artikel einer Analyse von verschiedenen Auswirkungen im Arbeitsfeld der ambulanten Pflege. Hierfür werden ausgewählte Ergebnisse zur Organisation eines BMBF Projektes der Pflegearbeit, zu Indirekter Steuerung und Interessierter Selbstgefährdung sowie zur Rolle von Smartphones in Arbeitsprozessen vorgestellt und diskutiert. Die Auswertung von Experteninterviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse zeigt dabei, dass neue computergestützte Technologien grundsätzlich positiv aufgenommen werden, dass jedoch die organisationale Einbindung und die Steuerung der Arbeit häufig völlig unreflektiert bleiben. Als positive Erfahrungen werden hingegen die Stärkung bezugspflegerischer Elemente und die strukturelle Verankerung der Pflegeverantwortung im Prozess erlebt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 08
vom 28.08.2018
201410 Julia Süß Wissen in der Pflege managen
Die Implementierung von Evidence-based Nursing in die professionelle Pflegepraxis zur Gestaltung eines Theorie-Praxis-Transfers ist für deutsche Krankenhäuser bis dato wenig beforscht im Gegensatz zu anderen, vor allem den angloamerikanischen, Ländern (vgl. Panfil 2005; vgl. Behrens, Langer 2010b; vgl. Meyer, Köpke 2012). Es fehlt vor allem an wissenschaftlichen Befunden zu Konzepten oder auch Konzeptevalua- tionen (vgl. Schilder 2010). Unabhängig davon wird der Nutzen des Evidence-based Nursing nicht bestritten (vgl. Behrens, Langer 2010b; vgl. Ludwig, Schäfer 2011; vgl. Solomons, Spross 2011; vgl. Meyer, Köpke 2012). Diesem Desiderat soll der vorliegende Artikel konzeptionell begegnen. Mit Hilfe der Implementierung eines Wissensmanagementmodells kann die Umsetzung des Evidence-based Nursing in einer Akut- klinik unterstützt werden. Dabei ist es möglich, eine pflegewissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Methode miteinander so zu kombinieren, dass aktuelles Wissen für den Pflegebereich nutzbar gemacht werden kann.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 01.10.2014
200004 Petra Jung, Elke Küppers Mobbing – Phänomen im Krankenhaus
Existenzängste, Leistungsdruck und die dadurch bedingten Konflikte am Arbeitsplatz, sind für die Mitarbeiter in der freien Wirtschaft längst bekannte Größen. Daher ist es naheliegend, daß sich die Dar-stellungen der Mobbing-prozesse bislang überwiegend auf die freie Wirtschaft beziehen. Der durch die gravierenden, gesundheitspoliti-schen Änderungen stark erhöhte wirtschaftliche Druck auf die Kran-kenhäuser wird auch hier weitere Personalkürzungen nach sich zie-hen. Die Mitarbeiter geraten zunehmend unter Druck, Konflikte sind vorprogrammiert und Mobbing findet einen guten Nährboden. Als zukünftige Führungskräfte war für uns die intensive Auseinanderset-zung mit diesem brisanten Thema äußerst wichtig. Es führte uns deutlich vor Augen, daß Mobbing ein sehr gravierendes und ernst zu nehmendes Problem darstellt und im Krankenhaus zunehmend an Aktualität gewinnt
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2000
200702 Pia Wieteck et al. Übereinstimmung von Interventionsdokumentationen mit tatsächlich durchgeführten pflegerischen Leistungen
In Europa findet momentan eine große Rationalisierungsdiskussion bezüglich der Gesundheitssysteme statt. Sich wandelnde Finanzierungsformen führen zu steigenden Fallzahlen, dem gegenüber steht eine Reduzierung der Krankenhausverweildauer. Eine steigende Lebenserwartung, die Chronifizierung von Krankheiten und die demographische Bevölkerungsentwicklung sind weitere Herausforderungen an die Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Ökonomisch gesehen ist die Pflege ein großer Wirtschaftsfaktor für den Krankenhaussektor. Die Personalkosten stellen mit ca. 66% einen großen Anteil der Krankenhausgesamtkosten dar. 40% dieser Personalkosten entstehen durch das Pflegepersonal. Die Leistungen, die die Berufsgruppe der Pflegenden erbringen, bleiben aber zu großen Teilen unsichtbar und somit gezielten Auswertungen verschlossen. Daraus ergeben sich die Notwendigkeit der Darstellung von pflegerischen Leistungen und der Ergebnisqualität sowie die Forderung nach wissenschaftlich abgesicherten Pflegeinterventionen. Es werden Daten benötigt, um Personalberechnung, Kostenkalkulationen, Qualitäts-, Aufwands- und Belastungsmessungen durchzuführen und Behandlungspfade evaluieren zu können. Soll in Zukunft Leistungstransparenz durch den Einsatz einer standardisierten Pflegefachsprache möglich werden, ist die Datenqualität der Pflegeprozessdokumentationen von großer Bedeutung.
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2007
200711 Bärbel Grüner-Seeberger, Karin Windfelder, Karin Wittneben Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept Handlungsorientierung in Lernsituationen durch methodisch vielfältig gestaltete Lehr-/ Lernarrangements (Teil 3) am Schulzentrum für Krankenpflegeberufe in Hannover
Dieser Beitrag mit dem Fokus der Schülerhandlungsproblemorientierung knüpft an Teil 1 und 2 der Artikelserie „Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept (…)“ an (Wittneben/Windfelder/Walkling-Stehmann 2007, S. 239 ff.; Windfelder/Wittneben 2007, S. 387 ff.). Vorgestellt werden empirisch aufgefundene Lerninhalte von zwei Lernsituationen des Lernfeldes 01 „Eine umfassende Körperpflege durchführen“. Beschrieben werden methodisch vielfältig gestaltete Lehr-/Lernarrangements. Es folgen Ergebnisse aus einer schulinternen kollegialen Evaluation und Reflexionsfragen, die an die Gestaltung der Implementation zu stellen sind.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2007
201001 Gabriele Schroeder Interprofessionalität in der Umsetzung
Sowohl in der schulischen als auch in der beruflichen Praxis ist schon längstens der Bedarf für einen interprofessionellen Arbeitsalltag aufgezeigt. Alle Professio-nen haben in ihren Curricula und Bildungsplänen die Notwendigkeit verankert, interprofessionelle Aspekte zu berücksichtigen und mit den involvierten Berufspersonen zu kooperieren. Sowohl in den Institutionen der Bildung, als auch der beruflichen Praxis wurden und werden verschiedene Projekte initiiert, um die interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern und gezielter zu gestalten. Bisher sind diese Aktivitäten eher Einzelaktionen der Institutionen. Erreichte Erfolge bleiben auf die Institution begrenzt und eine Außenwirkung deshalb eher zufällig. Dennoch sollte man diesen Projekten einen hohen Stellenwert einräumen, zeigen sie letztendlich die Relevanz des Themas auf und lassen einen Paradigmenwechsel näher rücken.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2010
200701 Gabriele Schroeder Interprofessionalit und auml;t in der Umsetzung
Sowohl in der schulischen als auch in der beruflichen Praxis ist schon l und auml;ngstens der Bedarf für einen interprofessionellen Arbeitsalltag aufgezeigt. Alle Professio-nen haben in ihren Curricula und Bildungspl und auml;nen die Notwendigkeit verankert, interprofessionelle Aspekte zu berücksichtigen und mit den involvierten Berufspersonen zu kooperieren. Sowohl in den Institutionen der Bildung, als auch der beruflichen Praxis wurden und werden verschiedene Projekte initiiert, um die interprofessionelle Zusammenarbeit zu f und ouml;rdern und gezielter zu gestalten. Bisher sind diese Aktivit und auml;ten eher Einzelaktionen der Institutionen. Erreichte Erfolge bleiben auf die Institution begrenzt und eine Au und szlig;enwirkung deshalb eher zuf und auml;llig. Dennoch sollte man diesen Projekten einen hohen Stellenwert einr und auml;umen, zeigen sie letztendlich die Relevanz des Themas auf und lassen einen Paradigmenwechsel n und auml;her rücken.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
201009 Switlana Endrikat Temporale Kompetenz als Voraussetzung für das Prozessdenken in der Pflege
Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden bei examinierten Pflegekräften quantitative und qualitative Daten zur Wahrnehmung von Prozessen erhoben und durch computergestützte Datenverarbeitung (multidimensionale Skalierung [MDS] und Clusteranalyse) ausgewertet. Es wurden formal-inhaltliche und organisatorisch-praktische Ebenen der Prozesswahrnehmung identifiziert. Gezeigt werden konnte, dass der Pflegeprozess als formales Instrument und nicht als notwendige Planungsgrundlage der praktischen Pflege wahrgenommen wurde. Ein Prozessdenken in der Wahrnehmung von Patientenphänomenen konnte nicht identifiziert werden. Nach der Intervention (Fortbildung zur Grundlagenvermittlung der Humanontogenetik) konnte festgestellt werden, dass die untersuchten Pflegekräfte sich ihrer temporalen Kompetenz nicht bewusst sind und somit diese Kompetenz nicht für die Analyse der Patientensituation nutzen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2010
201805 Prof. Dr. Manfred Borutta, Joachim Lennefer, Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen Die Bedeutung der Pflegewissenschaft als Grundlage der Pflegepraxis - Was akademisch ausgebildete Pflegekräfte in der Pflegepraxis leisten können und sollen
In diesem Beitrag wird das komplizierte Verhältnis zwischen Pflegepraxis und Pflegewissenschaft analysiert und es wird beschrieben, warum und wie der Einsatz akademisch ausgebildeter Pflegekräfte in der Pflegepraxis zu einer Verbesserung der Pflegequalität in den Einrichtungen beitragen kann. Es wird deutlich, dass es in der Praxis arbeitende wissenschaftlich qualifizierte (akademisierte) Pflegekräfte bedarf, die in der Lage sind, einzelne Pflegehandlungen aber auch organisational etablierte Handlungsschemata vor dem Hintergrund der Erkenntnisse der Pflegeforschung zu reflektieren und eine evidenzbasierte Praxis anzustoßen. Diese akademisierten Pflegekräfte benötigen aber eine ausreichende Erfahrung in der pflegerischen Praxis, damit sie ihre Kompetenz in einem wertschätzenden Dialog mit ihren Kolleg/innen einbringen können.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 05
vom 30.05.2018
201702 Thomas Prescher Die curriculare Ausbildung der Gesundheitsberufe gestalten. Ein systemisch-evolutionäres Modell der Kompetenzentwicklung
Um der Anforderung der Lernfeldkonzeption in der curricularen Ausbildung der Gesundheitsberufe gerecht werden zu können, wird im Beitrag der Fokus auf die relevanten Ebenen didaktischen Handelns gelegt. Dies erscheint wichtig, um die Zusammenhänge und Prozesse individueller und organisationaler Kompetenzentwicklung verstehen und gestalten zu können. Dazu werden im Beitrag verschiedene Mehrebenenansätze analysiert und miteinander verglichen. Aus diesem Vergleich wird ein Entwurf für ein Modell der Kompetenzentwicklung der curricularen Ausbildung der Gesundheitsberufe entwickelt und beschrieben. Dieses Modell soll einen theoretisch begründeten Orientierungsrahmen für die Schulleitungen und das pädagogische Personal bieten. Ein wichtiger Eckpunkt dieser Beschreibung wird in zusätzlichen Professionalisierungsstrategien für die LehrerInnen und AusbilderInnen gesehen, um eine kompetenzbezogene Differenzierung curricularer Vorgaben für Unterricht und Ausbildung zu ermöglichen.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 02
vom 24.02.2017
Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau

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Peer Review Artikel

4 PW
1 PdG
GdP
Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
2011
2013
2015
2017
2019
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