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Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201812 Miriam Peters, Katharina Ley, Manfred Hülsken-Giesler Learning Analytics in der Pflegebildung. Kompetenzmessung im Mixed Method-Design
Der Beitrag diskutiert die Einbindung von digitalen analytischen Verfahren zur Lernstandsbestimmung, sogenannten Learning Analytics, in realitätsnahe Fallsimulationen im Rahmen von digital gestützten Lernspielen. Möglichkeiten des Learning Analytics werden am Beispiel eines Serious Game für Kontexte der Pflegebildung zur Diskussion gestellt, das im Handlungsfeld der stationären Altenpflege verortet und in Arbeitszusammenhängen des BMBF-geförderten Forschungsprojektes Game Based Learning in Nursing – Spielerisch Lernen in authentischen, digitalen Pflegesimulationen (GaBaLEARN) entstanden ist. Der Beitrag konzentriert sich auf Fragen der konzeptionellen Begründung von Learning Analytics als Grundlage der Kompetenzmessung in der Pflege.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 18.12.2018
201703 Prof. Dr. André Fringer, Magdalena Hilfiker, Dr. Stefan Ott, Cornel Schiess, Sabrina Fehn, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp Übersetzung, Validierung und Testung der „Palliative Care Praxis-Umsetzungsskala“ sowie des „Palliative Care Herausforderungsassessments“
Hintergrund: Zur Evaluation von Palliative Care sind deutschsprachige Assessmentinstrumente notwendig. Aktuell existieren zwei englischsprachige Skalen, um das Verhalten in der Praxis sowie die Umsetzungsschwierigkeiten in Bezug auf Palliative Care im Alltag zu erfassen. Ziel der Studie war es, die beiden Instrumente zu übersetzen, inhaltlich zu validieren und zu testen. Methodik: Eine Vor- und Rückübersetzung durch unabhängige Übersetzer fand statt. N=21 Fachpersonen bewerteten die inhaltliche Relevanz der übersetzten Instrumente in einer Delphi-Runde. Es erfolgte eine Ermittlung des Content Validity Index und des Kappa-Koeffizienten, ebenso eine Testung der adaptierten Instrumente in einer Vorstudie mit n=94 Pflegefachpersonen. Ergebnis: Die „Palliative Care Praxisumsetzungsskala“ (PCPU) ergab bezüglich des „Scale Content Validity Index/Average Method“ (S-CVI/Ave) einen nicht zufriedenstellenden Wert von 0.74. Beim „Palliative Care Herausforderungsassessment“ (PCHA) war der S-CVI/Ave-Wert von 0.82 zufriedenstellend. Schlussfolgerung: Die Bewertung ergab, dass beide Instrumente vollständig sind und in der Praxis zum Einsatz kommen können. Jedoch besteht die Notwendigkeit, die PCPU-Skala inhaltlich zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Pflegewissenschaft Ausgabe 03
vom 30.03.2017
201512 Julia Söhngen, Nicole Ruppert, Prof. Dr. Wilfried Schnepp Vereinbarkeit von Angehörigenpflege und Beruf – Doppelbelastung oder Chance?
Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den belastenden und entlastenden Faktoren, die bei dem Versuch auftreten, Angehörigenpflege und Beruf miteinander zu vereinbaren. Dabei wird die Erkenntnis, dass die Kombination von Angehörigenpflege und Beruf nicht allein belastende Auswirkungen hat, sondern sich in bestimmten Konstellationen durchaus entlastend auf die Situation der pflegenden Angehörigen auswirken kann, erst seit kurzem wissenschaftlich thematisiert. Hier knüpft der vorliegende Artikel an und beschreibt die belastenden und auch die entlastenden Faktoren, die sich aus der Gleichzeitigkeit von Angehörigenpflege und Beruf ergeben. Dabei werden in erster Linie die Faktoren herausgearbeitet, die sich auf einzelne berufstätige Pflegende als be- oder entlastend auswirken können. Anschließend werden unterschiedliche Maßnahmen vorgestellt, die aus Sicht der berufstätigen, pflegenden Angehörigen in dieser oftmals außergewöhnlich belastenden Situation Erleichterung verschaffen können.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 18.12.2015
201309 Gabriele Hanne-Behnke Lerntagebuch – Lernprozesse optimieren und evaluieren
Ein Lerntagebuch ist ein vom Lernenden selbst zu führendes stetiges Protokoll über den eigenen Lernprozess. Es bietet den Auszubildenden/Studenten die Möglichkeit Erfahrungen und Eindrücke aus dem Lernalltag zu dokumentieren, das Lernpensum zu reflektieren, Transferleistungen herzustellen und die eigene Lernleistung kritisch zu reflektieren. Somit ist es möglich Stärken und Schwächen zu erkennen, einen Überblick über den Wissensstand und bevorzugte Lernstrategien zu erhalten.
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2013
201212 Miriam Kesseli, Virpi Hantikainen Wie Pflegende ihre Rolle in der Palliative Care erleben
Technologische Fortschritte verlängern die Lebenserwartung wodurch Betreuungssituationen komplexer werden. Der Bedarf an palliativer Versorgung steigt. Doch unklare Rollen der involvierten Berufsgruppen führen zu einer verzögerten und lückenhaften Versorgung. Ziel der Übersichtsarbeit ist es, die Rolle von Pflegepersonen in der Palliative Care darzustellen. Darüber hinaus wird ihr Erleben beschrieben. Die Literatursuche erfolgte in den Datenbanken CINAHL, Medline und PsychInfo. 14 qualitative Studien konnten in die Übersichtsarbeit eingeschlossen werden. Mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse wurden insgesamt sechs Kategorien identifiziert. Die pflegerische Rolle lässt sich in vier Kategorien unterteilen: Pflegeprozess, Beziehungsprozess, Wissen/Skills sowie Management. Pflegende erleben Effektivitätsverluste im Bereich „Wissen/Skills“ als auch infolge systemischer Barrieren. Zukünftige Studien über Schulungseffekte von Pflegenden und strukturelle Rahmenbedingungen sind notwendig.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 01.12.2012
200711 Bärbel Grüner-Seeberger, Karin Windfelder, Karin Wittneben Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept Handlungsorientierung in Lernsituationen durch methodisch vielfältig gestaltete Lehr-/ Lernarrangements (Teil 3) am Schulzentrum für Krankenpflegeberufe in Hannover
Dieser Beitrag mit dem Fokus der Schülerhandlungsproblemorientierung knüpft an Teil 1 und 2 der Artikelserie „Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept (…)“ an (Wittneben/Windfelder/Walkling-Stehmann 2007, S. 239 ff.; Windfelder/Wittneben 2007, S. 387 ff.). Vorgestellt werden empirisch aufgefundene Lerninhalte von zwei Lernsituationen des Lernfeldes 01 „Eine umfassende Körperpflege durchführen“. Beschrieben werden methodisch vielfältig gestaltete Lehr-/Lernarrangements. Es folgen Ergebnisse aus einer schulinternen kollegialen Evaluation und Reflexionsfragen, die an die Gestaltung der Implementation zu stellen sind.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2007
201709 Christopher Dietrich Koordinaten für eine erfolgreiche Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Pflegeausbildung. Eine kritische Positionsbestimmung zur theoretischen und berufsfelddidaktischen Annäherung
Dem Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung wird in letzter Zeit wieder vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. In Deutschland wurden 2009 die UN-Behindertenrechtskonventionen ratifiziert, aber nicht ausreichend umgesetzt. Insbesondere fällt der Übergang vom schulischen in den beruflichen Bereich schwer, da nur wenige Angebote zur Unterstützung vorliegen. Die berufsschulische Ausbildung bietet bislang nur wenig Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen an. Doch die Inklusion von Menschen mit Behinderung benötigt auch angepasste Ausbildungsmöglichkeiten. Um diese in die Curricula zu implementieren und Besonderheiten aufzuzeigen, benötigt es eine berufsfelddidaktische Analyse; um die Potenziale einschätzen zu können, eine kritische Auseinandersetzung aus der Perspektive der Pflege.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 09
vom 01.09.2017
Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau

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Peer Review Artikel

7 PW
1 PdG
GdP
Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
2011
2013
2015
2017
2019
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