hps

Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201812 Nadine Treff; Anne-Christin Linde; Prof. Dr. Annette Riedel; Professurvertretung Sonja Lehmeyer Palliative Care Begleitung in der stationären Altenhilfe. Diskussion von Möglichkeiten und Grenzen einer partizipativ entwickelten Praxisleitlinie am Beispiel interdisziplinärer und interprofessioneller Zusammenarbeit und Kooperation
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ‚LebenBegleiten‘ hat das Ziel durch eine Praxisleitlinie die Palliative Care Begleitung in der stationären Altenhilfe zu verbessern. In einem partizipativen Mixed-Method-Design wurde in drei Modelleinrichtungen der Ist-Stand der praktizierten Palliative Care Begleitung aus unterschiedlichen Perspektiven erfasst. Daran anknüpfend erfolgte die Validierung und Konsentierung zur Ausrichtung der Praxisleitlinie mittels einer Delphi-Befragung. Neben weiteren zentralen Ansatzpunkten zeigte sich der Bedarf, die interdisziplinäre interne und externe Zusammenarbeit und Kooperation auszubauen. Welche Möglichkeiten und Grenzen eine Praxisleitlinie zur Verbesserung dieses Bedarfs bietet, wird in vorliegendem Beitrag diskutiert.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 18.12.2018
201610 Andreas Fraunhofer, Dr. Dirk Lewin Berufsbegleitende Akademisierung durch einen individuellen Studieneinstieg – Ein Szenario aus Bayern
Der Bedarf an hochqualifizierten Pflegekräften steigt kontinuierlich in Deutschland, da einerseits die Anzahl der LeistungsempfängerInnen der Pflegeversicherung (SGB XI) wächst, andererseits die Qualität des pflegerischen Handelns an Komplexität gewinnt. Seit etwa 2010 ist deshalb auch in Deutschland ein deutlicher Trend der Akademisierung im Pflegebereich erkennbar, der sich u.a. in der Zunahme der Studierendenzahlen um rd. 72 % zwischen 2010 und 2013 zeigt. Auch die Öffnung der Hochschulen im Jahr 2009 hat zu diesem Anstieg beigetragen. Zudem ist der Trend zu beobachten, dass sich die Heterogenität der Studierendenschaft erhöht, worauf die Hochschulen mit niedrigschwelligen, passgenauen und flexiblen Angeboten reagieren müssen, um den Bedarfen der Zielgruppe gerecht zu werden und um erfolgreiches Studieren zu ermöglichen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 12.10.2016
201409 Olaf Stoffel Ist das guter Unterricht? Ein evidenzbasiertes Konzept zur Modifikation pädagogischen Handelns an Altenpflegeschulen in Deutschland
Dieses evidenzbasierte Konzept zur Modifikation pädagogischen Handelns befasst sich mit der oft unprofessionellen Unterrichtsgestaltung an Altenpflegeschulen in Deutschland und beschreibt aus der Sicht des Autors dringend notwendige Veränderungen für einen zielgruppenadäquaten Unterricht. Vor allem die empirisch fundierte Lerndiagnostik muss als Standardverfahren für Lehr- und Lernstrategien an den Schulen etabliert werden. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen in der Lage sein, das Unterrichtsgeschehen über verschiedene Rollen zu steuern: als Wissensvermittler, Lernbegleiter oder Mediator und vor allem als Beziehungsgestalter, der z. B. Wertschätzung, aber auch ein Nichteinverstandensein zurückspiegelt und dem Schüler damit Informationen über die Wirkungen seines Verhaltens erschließt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2014
201312 Nadine Fleischer-Schlechtiger, Jana Möbius-Winkler, Jörg Klewer Analyse von Sturzereignisprotokollen in einer vollstationären Altenpflegeeinrichtung
Sturzereignisse gefährden ältere pflegebedürftige Menschen und physische, psychische sowie gesundheitsökonomische Folgen können mit erheblichen Einbußen an Lebensqualität einhergehen. Es sollten die Ursachen der Sturzereignisse, die Anwendungsqualität der Sturzereignisprotokolle und daraus resultierende Maßnahmen in einer vollstationären Altenpflegeinrichtung untersucht werden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 01.12.2013
201209 Nadine Fleischer-Schlechtiger, Jörg Klewer, Andrea Hertwig Analyse des telefonischen Erstkontaktes und der schriftlichen Informationsbroschüren ambulanter Pflegedienste in der Stadt Leipzig
Aufgrund des steigenden Wettbewerbs sollten sich ambulante Pflegedienste durch unverwechselbare Angebote von ihren Mitbewerbern abheben und ihre Marketingstrategien gezielt einsetzen. Da vorangehende Studien hier noch Defizite zeigten, sollten die Nutzung des telefonischen Erstkontaktes und der schriftlichen Informationsbroschüren zu Marketingzwecken durch ambulante Pflegeanbieter beurteilt werden. Im Sinne der Mystery Man-Technik wurden alle 97 ambulanten Pflegeanbieter in der Stadt Leipzig kontaktiert. Basierend auf einem konstruierten Fallbeispiel wurden der telefonische Erstkontakt und die schriftlichen Informationsbroschüren anhand von Checklisten bewertet. Es konnten 80 Pflegedienste in die Untersuchung einbezogen werden. Die ambulanten Pflegeeinrichtungen waren telefonisch erreichbar und die Gesprächsteilnehmer führten die Telefonate überwiegend freundlich. In der Mehrheit der Gespräche und in den schriftlichen Informationsbroschüren wurden die einrichtungsspezifischen Unterscheidungsmerkmale dem Kunden nicht umfassend präsentiert. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass der ambulante Pflegemarkt in der Stadt Leipzig zu einem Verkäufermarkt tendiert. Es zeigte sich, dass der telefonische Erstkontakt und die schriftlichen Informationsbroschüren nicht ausreichend zur Kundengewinnung genutzt und die Bedeutung von gezielten Marketingstrategien unterschätzt wurden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2012
Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau

0

Peer Review Artikel

0 PW
0 PdG
GdP
Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
2011
2013
2015
2017
2019
0
0
0
0
0
0
Copyright © 1998-2019 hpsmedia GmbH | www.pflegemagazin.de/care. Alle Daten sind urheberrechtlich geschützt. Impressum | AGB | Datenschutz | Newsletter