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Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201708 Ing. Mag. Christian Ederer, Heike Fink, Anna Sprenger Ein interprofessionelles Ausbildungsmodul mit interaktiver Lehre, Planspielen und einer Online Plattform. Outcome des Moduls in Bezug auf interprofessionelles Denken, Handeln und das Entstehen einer interprofessionellen Vernetzung unter den Studierenden
An der fh gesundheit in Innsbruck wurde ein interprofessionelles Modul im Umfang von fünf ECTS im zweiten Semester aller Studiengänge curricular verankert. Für den Zeitraum des Moduls werden interprofessionell gemischte Gruppen gebildet. In der didaktischen Aufbereitung umfasst es interaktive Methoden, Diskussionen und Planspiele. Der interprofessionelle Austausch wird in Ergänzung und zeitlicher Ausweitung der Präsenz durch eine Onlineplattform unterstützt. Dieser Artikel beschreibt das Modul und dessen mit einer Vorher- Nachher Befragung ermittelten Effekte. Das Modul verbesserte signifikant die Kompetenzen der Studierenden zur Interprofessionalität, ihre Sicht auf interprofessionelles Handeln im Beruf und etwas weniger stark die allgemeine Einstellung zur Interprofessionalität. Durch das Modul entstand auch ein interprofessionelles Netzwerk zwischen den Studierenden, das sie zu einem großen Teil in der weiteren Ausbildung und im Beruf nutzen wollen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 08
vom 21.08.2017
201706 Manuela Grieser, Sven Hoffmann, Gnger Gantschnig, Gerda Malojer, Peter Ullmann, Eduard Felber, Sabine Hahn Skills und Grades in Schweizer Psychiatrien - Bestandsaufnahme und Blick nach Vorn
Hintergrund: Aufgrund bildungspolitischer Veränderungen, Kostendruck und Pflegenotstand versuchen Pflegedienstleiter den besten Personalmix anzustreben. Zielsetzung: Bisher gibt es noch keine systematische Erhebung zum Stand der Entwicklungen im Bereich Skill- und Grademix in psychiatrischen Kliniken. Methodik: Mit der vorliegender deskriptiven Studie sollen erste Erkenntnisse gewonnen werden. Ergebnisse: Skill- und Grademix Projekte werden in fast allen Schweizer Klinken mittels verschiedener Massnahmen eingeführt. Eine tragende Berufsgruppe im Grademix sind Fachpersonen aus der Tertiärstufe A. Diskussion: Eine systematische Vorgehensweise bei der Einführung von Skill- und Grademix ist anzu-streben. Die Wirksamkeit von Skill- und Grademixprojekten müsste durch Begleitforschung evaluiert werden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 02.06.2017
201303 Katrin S. Rohde Lernen mit Lernsituationen (LmL) – Erfahrungen und Sichtweisen von Lernenden und Lehrenden
Die vorliegende qualitative Evaluation zum Lernerleben beim Lernen mit komplexen Lernsituationen (LmL1) im Sinne von komplexen Aufgaben zielt darauf ab, die Frage zu beantworten, inwiefern durch das handlungsorientierte Lernen mit Lernsituationen ein Lernprozess gefördert und als solcher erlebt wird. Weiterhin geht die Analyse den Bedingungen nach, die den praxistauglichen und fundierten Lerngewinn erhöhen. Mittels qualitativer Interviews (44 Lernende [Gruppen- interviews] und Einzelinterviews mit 2 Absolventinnen und 6 Lehrenden) wurde als Grundlage der Auseinandersetzung eine Rekonstruktion der Sicht von Lernenden und Lehrenden angestrebt, um so Stärken, aber auch Schwächen des Lernens mit LmL als Form des kooperativen Lernens zu erfassen und als Grundlage für weitere Entwicklungen zu nutzen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 03
vom 01.03.2013
201203 Ines Buscher, Sven Reuther, Daniela Holle, Sabine Bartholomeyczik, Horst Christian Vollmar, Margareta Halek Das kollektive Lernen in Fallbesprechungen - Theoretische Ansätze zur Reduktion herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit Demenz im Rahmen des Projektes FallDem
Die Methode der Fallbesprechung soll Pflegende unterstützen, als Team ein besseres Verständnis zu dem oft unverständlichen herausfordernden Verhalten von Menschen mit Demenz zu entwickeln. Aus den vom BMG geförderten Leuchtturmprojekten Demenz InDemA und QUIKK sind zwei Verfahren bekannt: Fallbesprechungen in Kombination mit dem Innovativen demenzorientierten Assessmentsystem (IdA) und die Kollegiale Beratung. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse dahingehend zu, dass Fallbesprechungen generell den Transfer von Wissen in neue Handlungsroutinen positiv beeinflussen. In der am DZNE durchgeführten Studie FallDem sollen die durch Fallbesprechungen angestoßenen Lernprozesse weiterführend untersucht werden. In diesem Beitrag werden die dazu erarbeiteten theoretischen Ansätze zur Reduktion von herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit Demenz durch kollektives Lernen beschrieben. Ausgehend von den theoretischen Überlegungen erfolgt eine Annäherung an die Fragestellung, wie sich die Fallbesprechungsart auf die Lernprozesse auswirkt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 03
vom 01.03.2012
201201 Sven Karstens, Marco Roos, Joachim Szecsenyi, Cornelia Mahler Einschätzung der Relevanz verschiedener Handlungsfelder für ein interprofessionelles Studienangebot: Die Perspektive von Auszubildenden
Für die Entwicklung des Curriculums des Bachelor-Studiengangs „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg identifizierte ein Expertengremium Handlungsfelder, für die das Studium qualifizieren soll. Die Ergebnisse der Befragung von Auszubildenden zur Relevanz selbiger werden im Beitrag vorgestellt. 13 Handlungsfelder wurden anhand eines 35-Item-Bogens abgefragt. Zielgruppe waren Auszubildende 10 verschiedener Berufsgruppen. Die Befragung wurde deskriptiv ausgewertet. 139 Auszubildende (23+/-2,6 Jahre, 89 Prozent weiblich) nahmen an der Befragung teil. Handlungsfelder mit Bezug zur interprofessionellen Koordination von Maßnahmen und zur Anleitung von Mitarbeitern des eigenen Gesundheitsberufs wurden als besonders relevant erachtet. Zusammenfassend ist festzustellen, dass alle 13 Handlungsfelder von den Auszubilden als bedeutsam erachtet wurden. Die Ergebnisse lieferten eine gute Diskussionsgrundlage für die Entwicklung des Curriculums für den mittlerweile eingerichteten Studiengang.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2012
200106 Dr. Bettina Schmidt Pflegebedarf bei dementen alten Menschen – Welche Konzepte hält die Pflegewissenschaft bereit?
Immer öfter berichten die Medien über die „Alzheimer-Krankheit“ und „Demenz“, immer häufiger werden Fachtagungen und Seminare zu diesem Thema abgehalten. Inzwischen sind in der Bundesrepublik weit über eine Million Menschen von dieser Alterskrankheit betroffen; die Vorstellung, auch einmal mit einem schleichenden geistigen Verfall konfrontiert zu werden, ist beängstigend
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2001
201903 Michèl Süßmilch, Prof. Dr. Ulrike Morgenstern, Prof. Dr. Julia Göhler Eine qualitative Studie zur Exploration interprofessioneller und interkultureller Problemfelder als Grundlage eines Fortbildungskonzeptes für Lehrkräfte
Ziel der Studie ist es, typische interkulturelle und interprofessionelle Konfliktsituationen in der Notfallaufnahme zu erfassen, um einen auf diesen authentischen Problemlagen aufbauenden Lehrerworkshop zur Sensibilisierung einer differenzierten Haltung zu konzipieren. Die dafür durchgeführten 12 halbstandardisierten Interviews wurden inhaltsanalytisch ausgewertet und zeigen, dass es an Sprachbarrieren, interkulturellen Haltungs- und Problemmustern (z. B. negative Emotionen und Ablehnung gegenüber bestimmten Patientengruppen, Verantwortungsdelegation) sowie an den sich daraus ergebenden neuen Herausforderungen in der interprofessionellen Zusammenarbeit zu arbeiten gilt.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 03
vom 08.03.2019
201812 Sven Baumgarten, Sebastian Koch Vergleich des nachhaltigen Lernerfolges zwischen simulationsbasierten und konventionellen Lernmethoden in der Ausbildung von Notfallsanitätern
Notfallsanitätern1 werden bei der Ausübung ihres Berufes aufgrund des Notfallsanitätergesetzes Handlungskompetenzen abverlangt, die zum alleinigen Durchführen invasiver Maßnahmen bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen befähigen sollen. Ziel dieser Studie ist es, konventionelle Lehrmethoden mit simulationsbasierter Ausbildung zu vergleichen um einen langfristigen Lernerfolg der simulationsbasierten Ausbildung zu evaluieren. Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine prospektive Längsschnittstudie von 41 (100?%) Auszubildenden der Landesrettungsschule der DRK- und ASB-Landesverbände Sachsen-Anhalt gGmbH, die durch Losverfahren in drei Lerngruppen aufgeteilt und zum Lernthema „Tachykarde Herzrhythmusstörungen“ ausgebildet wurden. Die vorliegende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Studienteilnehmer, die mit der Durchführung der Simulationsausbildung konfrontiert wurden, im theoretischen Bereich und in der praktischen Umsetzung gegenüber den konventionellen Lehrmethoden/Freiarbeit langfristig von einem besseren Lernerfolg profitieren. Die in dieser Studie erzielten Ergebnisse dienen als wichtige Hinweise zur Etablierung und Entwicklung der Simulationsausbildung in der Notfallsanitäterausbildung, um die Qualität des beruflichen Handelns zukünftiger Notfallsanitäter zu erhöhen und ihre Arbeit sicherer zu machen.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 12
vom 21.12.2018
201812 Prof. Dr. Harald Karutz Editorial
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 12
vom 21.12.2018
201512 Kolja Schoon1, Cornelia Mahler, Joachim Szecseny, Sven Karstens Das Seminar „Audio- und Videodokumentation“ im Bachelor-Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung: Die Erarbeitung von Grundlagen für einen zielgerichteten Einsatz im Studienverlauf
Digitale Medien halten in der Lehre zunehmend Einzug. Für die Studierenden ist der Umgang damit nahezu selbstverständlich geworden. Für Videoanalysen im Speziellen wird in der Literatur ein breiter Einsatzbereich aufgezeigt. Im vorliegenden Beitrag wird das Seminar „Audio- und Videodokumentation“ im Bachelor-Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung der Medizinischen Fakultät Heidelberg vorgestellt. Zudem werden Erfahrungen aus der Arbeit mit zwei Jahrgängen dargelegt. Das Seminar ist eine Pflichtveranstaltung im zweiten Studiengangsmodul. Es wird an vier Präsenzterminen im dritten Semester abgehalten und bildet inhaltlich die drei Phasen einer Videoproduktion ab. Neben dem Umgang mit Medien und relevanter Software liegen die Seminarziele in der Förderung von Kompetenzen im Bereich der Kooperation, unter anderem im interprofessionellen Team, sowie in der Vertiefung von Fachwissen. Die Studierenden nehmen an vier Präsenzterminen, ergänzt um Vor- und Nachbereitungsaufträge, teil. In den ersten beiden Kohorten haben 39 Studierende (7 Männer, 32 Frauen, mittleres Alter 22,9 (SD 2,3) Jahre) das Seminar besucht. Von ihnen wurden zehn Gesundheitsthemen in 15 Erklärvideos, sogenannten „How-to Videos“, umgesetzt. Die Videos zeigen, dass die Studierenden die angestrebten Ziele erreicht haben. Sie haben fachübergreifende Kompetenzen entwickelt, auf die im weiteren Studienverlauf gezielt zurückgegriffen werden kann. Dies ermöglicht in späteren Studienphasen eine besonders intensive Auseinandersetzung mit Situationen aus der Versorgungspraxis.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 12
vom 18.12.2015
201511 Claudia Schneider, Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann, Prof. Dr. Thomas Heidenreich Ressourcen und Belastungen im Berufsalltag von Lehrenden an Altenpflegeschulen - Erste Konsequenzen für eine umfassende Gesundheitsförderung
Die Situation der Lehrenden an Altenpflegeschulen ist bislang nur unzureichend untersucht worden. Die Ausbildungsqualität steht jedoch im Zusammenhang mit der Lehrendengesundheit und ist vor dem Hintergrund, dass sich diese Lehrenden an einer zentralen Stelle für die Qualifizierung der zukünftigen, dringend benötigten Altenpflegefachkräfte befinden, von zentraler Bedeutung. Im Jahr 2 13 wurden Ressourcen und Belastungen aus fünf Bereichen im Berufsalltag der Lehrenden an Altenpflegeschulen in Baden- Württemberg empirisch erfasst. Explorativ wurden die ermittelten Ergebnisse zusätzlich trägerspezifisch betrachtet und inferenzstatistisch auf Unterschiede zwischen der Situation an staatlichen Altenpflegeschulen und an Altenpflegeschulen in freier Trägerschaft geprüft. Hierbei zeigten sich einzelne signifikante Unterschiede, die als Ausgangspunkte für notwendige Veränderungen im Berufsalltag der Lehrenden sowie als Anhaltspunkte für weitere Forschungsarbeiten dienen können.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 11
vom 30.11.2015
Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau

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Peer Review Artikel

2 PW
1 PdG
GdP
Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
2011
2013
2015
2017
2019
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