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Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201505 Andreas Fraunhofer, Florian Baudach (Akademische) Bildung als Instrumentarium der Mitarbeiterbindung in der Pflege. Ein Szenario aus Bayern
Seit der Novellierung des bayerischen Hochschulgesetzes im Jahr 2009 können auch beruflich qualifizierte Personen, die über keine schulische Hochschulzugangsberechtigung verfügen an Hochschulen und Universitäten studieren. Zudem können außerhochschulisch erworbene Kompetenzen auf das Studium angerechnet werden, was sich zum einen positiv auf die Motivation der potenziellen TeilnehmerInnen auswirkt, zum anderen ihnen die Möglichkeit eröffnet Zeit und Geld bei ihrer Karriereplanung zu sparen. Dies ist insbesondere für den Fachbereich der Pflege ein wichtiger Schritt, da sich hier durch die späte Akademisierung ein sehr ausdifferenziertes Weiterbildungssystem ausgebildet hat, das nun mit der Hochschullehre verzahnt werden kann.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 05.05.2015
201301 Mechthild Löwenstein, Karl-Heinz Sahmel Innovation der Pflegeausbildung durch Lernportfolios
Die vielfältigen Veränderungen der Lehr-Lernkultur in der Pflegeausbildung machen sowohl eine grundsätzliche als auch eine sehr konkrete Auseinandersetzung erforderlich. Auf der prinzipiellen Ebene gilt es, die breiten Anregungen des Konstruktivismus kritisch zu hinterfragen und konstruktiv mit Perspektiven von Bildung zu verknüpfen. Der Blick auf die Subjektbindung von Lernen sollte nämlich nicht die Notwendigkeit von Bildung und die pädagogische Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen verhindern. Zur Förderung der Lernkompetenz in der Pflegeausbildung werden auf der konkreten Ebene Lernstrategien thematisiert und darüber hinaus mit kriteriengeleiteten Lernportfolios angeleitet und individuell geübt. Gezielte Reflexionen über das eigene Lernen (Metakognition) sind das Herzstück der Portfolioarbeit. Lernprozesse aus der Perspektive der Schüler werden sichtbar und der Selbst- und Fremdreflexion zugänglich. Das Nachdenken über das eigene Lernen findet dabei auf zwei Ebenen statt. Einerseits werden im Verlauf der Ausbildung Erkenntnisse zu immer komplexer werdenden Pflegethemen festgehalten und andererseits die Planung, Strukturierung und Überprüfung individueller Lernprozesse reflektiert. Der Erfolg der Lernportfolios bemisst sich an der Realisierung der Prinzipien Partizipation, Kommunikation und Transparenz. Weiterhin sind der Aufbau einer Vertrauenskultur, die Dialog, Kooperation und wertschätzenden Umgang unter Lehrern und Schülern fördert, Grundvoraussetzungen für das Gelingen von Portfolioarbeit. Die Implementierung von Lernportfolios lassen nicht nur Lernbiografien von Schülern und Lehrern sichtbar werden, sondern können darüber hinaus wichtige Hinweise zur Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung der Pflegeausbildung geben.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2013
200701 André Hennig, Tina Ostermann-Vogt Grundzüge der Biographieforschung und deren Potential für pflegewissenschaftliche Diskurse und Fragestellungen
Dieser Artikel stellt eine Zusammenfassung und Akzentuierung des Vortrags „Rekonstruktion biographischer Lern- und Bildungsprozesse anhand pflegerelevanter Lebensgeschichten“ anlässlich des Lernwelten Kongresses am 14. September 2007 in Bremen dar. Zunächst wird dieser Beitrag die große Bedeutung der Biographie in der Moderne argumentativ belegen, bevor der Begriff in Abgrenzung zum Lebenslauf definiert wird. Der empirische Zugang zur Biographie über ein Erhebungsinstrument (Autobiographische Stehgreiferzählung) und deren Analyse durch das narrationsstrukturelle Verfahren nach Schütze wird daran anschließen. Anhand einiger abgeschlossener oder im Prozess befindlicher Forschungsarbeiten zu pflegerelevanten Biographien wird das Potential der erziehungswissenschaftlichen Biographieforschung für pflegewissenschaftliche sowie -pädagogische Diskurse exemplarisch aufgezeigt und erörtert. Zugunsten einer umfassenderen Auseinandersetzung mit diesen Inhalten, wurde auf die Darstellung spezifischer biographischer Lern- und Bildungsprozesse, entgegen dem Vortrag, in diesem Artikel verzichtet.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
200807 André Hennig, Tina Ostermann-Vogt Grundzüge der Biographieforschung und deren Potential für pflegewissenschaftliche Diskurse und Fragestellungen
Dieser Artikel stellt eine Zusammenfassung und Akzentuierung des Vortrags „Rekonstruktion biographischer Lern- und Bildungsprozesse anhand pflegerelevanter Lebensgeschichten“ anlässlich des Lernwelten Kongresses am 14. September 2007 in Bremen dar. Zunächst wird dieser Beitrag die große Bedeutung der Biographie in der Moderne argumentativ belegen, bevor der Begriff in Abgrenzung zum Lebenslauf definiert wird. Der empirische Zugang zur Biographie über ein Erhebungsinstrument (Autobiographische Stehgreiferzählung) und deren Analyse durch das narrationsstrukturelle Verfahren nach Schütze wird daran anschließen. Anhand einiger abgeschlossener oder im Prozess befindlicher Forschungsarbeiten zu pflegerelevanten Biographien wird das Potential der erziehungswissenschaftlichen Biographieforschung für pflegewissenschaftliche sowie -pädagogische Diskurse exemplarisch aufgezeigt und erörtert. Zugunsten einer umfassenderen Auseinandersetzung mit diesen Inhalten, wurde auf die Darstellung spezifischer biographischer Lern- und Bildungsprozesse, entgegen dem Vortrag, in diesem Artikel verzichtet.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 01.07.2008
201709 Liane Grube, Sebastian Koch, Prof. Dr. Ulrike Morgenstern Handlungsorientierte Ausbildung in der Praxis der Anästhesie- und Operationstechnischen Assistenten
Schülerstationen sind ein geeignetes Konzept zur Verzahnung von Theorie und Praxis und zur Förderung der Handlungskompetenz (HK) in der Pflegeausbildung. Auszubildenden leiten dabei eine Station und arbeiten autonom. Die Förderung von HK ist ebenso Ziel der Ausbildung zum Anästhesie- und Operationstechnischen Assistenten (ATA/OTA). Die Messung und Förderung der HK mittels einer Schülerstation in der Pflege wurde in der vorliegenden Arbeit durch eine Literaturrecherche eruiert und Handlungsempfehlungen zur Durchführung des Projektes in der ATA/OTA Ausbildung entwickelt. Im Ergebnis zeigte sich, dass bei der Kompetenzerfassung die Evaluation im Vordergrund steht. Ein geeignetes empirisch fundiertes Kompetenzmessinstrument konnte in der Recherche nicht ermittelt werden. Die verstärkte Anwendung von Maßnahmen für den Theorie-Praxis-Transfer lässt auf die Förderung von Handlungskompetenz schließen. Es konnten Handlungsempfehlungen für die Durchführung dieses Projektes in der ATA/OTA-Ausbildung und damit die Möglichkeit zur Förderung von Handlungskompetenz entwickelt werden.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 09
vom 01.09.2017
201610 Christina Hemberger, Prof. Dr. Ulrike Morgenstern Praxisorientierte und interprofessionelle Lehre in der Medizinpädagogik
Angesichts der aktuellen Diskussion zur Förderung praxisbezogener Kompetenzen in der Lehrerbildung, wird der Kompetenzerwerb von Studierenden durch eine interprofessionelle Praxislerngelegenheit untersucht. Basierend auf den Standards der KMK (2 4) wurde mittels einer subjektiven Kompetenzselbsteinschätzung von Studierenden vor und nach einer praktischen Lerngelegenheit der pädagogische Kompetenzerwerb im Bereich „Unterrichten“ ermittelt. Dabei konnte ein Kompetenzzuwachs gezeigt und die Annahmen der Bedeutsamkeit praktischer Lerngelegenheiten in der Lehrerbildung bestätigt werden. Mögliche Einflüsse durch berufliche Vorerfahrungen werden hierbei diskutiert.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 10
vom 10.10.2016
201607 Prof. Dr. Karl-Heinz Sahmel Was ist eine gute Pflegelehrerin? Auf der Suche nach pädagogischen Kompetenzen
Seit je werden an die Tätigkeit des Lehrers sehr hohe Anforderungen gestellt. Dies belegen erneut die in den letzten Jahren erschienenen Forschungen zur Aktivität von Lehrenden und die Wirkung auf die Lernenden. Wenn dabei verstärkt von pädagogischen „Kompetenzen“ die Rede ist, müssen diese breit angelegten Merkmale des guten Lehrers/der guten Lehrerin kritisch analysiert und diskutiert werden. Insbesondere in Bezug auf die Lehrtätigkeit im Pflegebereich sollte man sich hier vor überzogenen Erwartungen hüten.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 07
vom 14.07.2016
201607 Karsten Hartdegen Blended-Learning in der Lehrerbildung zum Thema „Psychisch kranke Schüler/innen“. Ein Fortbildungskonzept in einer Design Based Research Studie
Der vorliegende Artikel widmet sich der Seminarform Blended-Learning in der Fortbildung von Lehrer/innen und nimmt dabei das Fortbildungsthema „Psychisch kranke Schüler/innen“ als Schwerpunkt. Durch die eigenen Erfahrungen des Autors als Lehrer und Schulleiter ergab sich diese Thematik als alltägliche berufliche Herausforderung. Der allgemeine Fortbildungsbedarf für Lehrer/innen wurde durch eine Bedarfsanalyse an 3 Schulen bestätigt. Hieraus ergaben sich zwei Forschungsfragen: • Ist Blended-Learning in der Wahrnehmung der teilnehmenden Lehrer/innen eine Alternative, eine Fortbildung zum Thema „Psychisch veränderte Schüler/innen“ mit Erfolg durchzuführen? • Gibt es bei den Lehrer/innen große Vorbehalte gegenüber psychisch kranken Schüler/innen und werden diese Vorbehalte mit Blended Learning zugänglich für eine Bearbeitung? Denn: Untersuchungen belegen, dass vielen Menschen der Umgang mit Betroffenen psychischer Störungen aufgrund von Vorurteilen und Ängsten schwerfällt. Die Fortbildung wurde in drei Schritten konzipiert und in vier Probeläufen durchgeführt. Dabei konnten insgesamt 56 Lehrer/innen unterrichtet werden. Um valide Ergebnisse zu erhalten, wurde die Studie von drei Erhebungen flankiert. Es wurden zwei Fragebögen eingesetzt (1x pre/1x post). Darüber hinaus wurde knapp 1/3 der Teilnehmer/innen nach erfolgreicher Durchführung in einem teil-narrativen qualitativen Interview befragt. Diese Daten wurden in einer Triangulation ausgewertet. Als Forschungsmethode wurde das Design-Based Research gewählt. Dieser Ansatz wurde zum einen der Komplexität vieler unbekannter Faktoren gerecht, zugleich war so gesichert, dass die gewonnenen Erfahrungen schleifenartig in die Fortbildung einfließen und im Prozess weiterentwickelt werden konnten.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 07
vom 14.07.2016
201603 Prof. Dr. Sabine Steffan, Tina Knoch Bedarfsgerechte Qualifizierung der Lehrenden in der Praxis
Bei dem Thema „Lehrende in Pflege- bzw. Gesundheitsberufen“ stehen häufig Lehrende an ausbildenden Schulen, inzwischen auch Fachhochschulen, im Fokus des Interesses. Da in den Ausbildungen zur Altenpflege und der Gesundheits- und Krankenpflege der Anteil der praktischen Ausbildung deutlich überwiegt, stellt sich die Frage, ob die dort für die Erfüllung des Bildungsauftrags verantwortlichen Praxisanleitungen ausreichend und bedarfsgerecht qualifiziert sind. Forschungs- und Entwicklungsprojekte zeigen aus Sicht der Praxisanleitungen auf, wo diese selbst ihre größten Herausforderungen sehen. Eine Befragung von Studierenden deckt deutliche Handlungsbedarfe hinsichtlich der Qualifizierung der Lehrenden in der Praxis auf. Fakt ist, dass die Ausbildungsverantwortlichen einen Spagat zwischen Bildungs- und Versorgungsauftrag leisten müssen und das, in beiden Fällen, auf ansteigendem Niveau.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 03
vom 10.03.2016
201603 Prof’in Dr. Roswitha Ertl-Schmuck Editorial
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 03
vom 10.03.2016
Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau

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Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
2011
2013
2015
2017
2019
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