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Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201706 Dr. Tobias Josef Thomas Schramm, Prof. Dr. Hartmut Schröder Burnout am Arbeitsplatz bayerischer Pflegekräfte
Diese Untersuchung befasste sich mit der Burnout-Prävalenz bayerischer beruflich Pflegender, mit Zusammenhängen zwischen Arbeitsumgebung (AU) und Organisationsklima (OK) und Burnout, sowie mit der Identifikation mangelnder Ressourcen der Arbeitsumgebung und des Organisationsklimas. An dieser quantitativen Studie nahmen n = 561 beruflich Pflegende teil. Es konnte gezeigt werden, dass sich 15 beruflich Pflegende in einem fortgeschritten Burnout-Prozess befanden. Die Ergebnisse verdeutlichten, dass alle untersuchten AU- und OK-Dimensionen mit zumindest einer Burnout-Dimension zusammenhingen. Mangelhafte und grenzfällige OK- und AU-Dimensionen wurden ermittelt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 02.06.2017
201512 Antoinette Conca Erfassung eines Nachakutpflegebedarf bei hospitalisierten, medizinischen Patienten durch die „Post-Acute Care Discharge scores“ (PACD)
Für eine proaktive und effektive Austrittsplanung ist die frühe, systematische biopsychosoziale Einschätzung von älteren Patienten im Akutspital notwendig, um Risikopatienten für einen Nachakutpflegebedarf zu identifizieren. Diese Untersuchung hatte zum Ziel, die Eignung, der in Genf entwickelten „Post Acute Care Discharge“ (PACD) Scores, angepasst für den Einsatz im Kantonsspital Aarau, als Screeninginstrumente bei ausgewählten Patienten der medizinischen Universitätsklinik zu untersuchen. Bei 308 Patienten mit Harnwegsinfekten, Stürzen, Synkopen oder Herzinsuffizienz, die von zu Hause ins Spital eintraten, erreichten der PACD (Tag 1) ? 8 eine Sensitivität von 90% und Spezifität von 62% bzw. der PACD (Tag 3) ? 8 eine Sensitivität von 80% und eine Spezifität von 60% für einen Nachakutpflegebedarf. Die PACDs als Screeninginstrumente erkennen frühzeitig Risikopatienten und unterstützen so eine strukturierte, interdisziplinäre, patientenzentrierte Situationsanalyse und Maßnahmenplanung.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 07.12.2015
201510 Anne Schmitt Methodenmix bei der interkulturellen Adaptation des Premature Infant Pain Profile (PIPP) an die deutsche Sprache und Kultur
Fragestellung: Dieser Beitrag handelt von dem verwendeten Methodenmix bei der Übersetzung und interkulturellen Adaptation des englischsprachigen Premature Infant Pain Profile (PIPP) in die deutsche Sprache. Das Forschungsdesign und die Forschungsmethoden des Übersetzungs- und Adaptationsprozesses sind ein Methodenmix aus verschiedenen Methoden mit qualitativen und quantitativen Anteilen. Die Äquivalenzkategorien und das Übersetzungsverfahren wurden im Forschungsprozess identifiziert bzw. entwickelt und wie das ausgesuchte Pretest-Verfahren in Bezug zu nationalen und internationalen Methoden aus der Wirtschafts-, Sozial- Gesundheits- und Pflegeforschung gestellt. Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Die qualitativen und quantitativen Anteile der angewandten Methoden werden dargestellt. Das ‚allgemeine lineare Modell der Forschung‘ zur Beurteilung des Übersetzungsverfahrens konnte nur begrenzt zugrunde gelegt werden, da der Forschungsprozess in vielen Teilen auf Zirkularität beruht.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 16.10.2015
201505 Tobias Mai Menschen mit Parkinsonsyndrom individuell unterstützen. Ein Ansatz nicht nur für Parkinson Nurses
Menschen mit Parkinsonsyndrom befinden sich oft in komplexen Lebenslagen und bedürfen spezieller Unterstützung, mit den Herausforderungen der Erkrankung und möglichen sozialen Folgen umgehen zu lernen. Auf Basis empirischer Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung wird die Bedeutsamkeit einzelner Faktoren für einen erfolgreichen Lernprozess geschildert. Hierbei werden Ansätze zur Unterstützung durch Akteure im Gesundheitswesen und insbesondere durch Pflegende in der spezialisierten Versorgung Parkinsonbetroffener integriert.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 28.05.2015
201412 Thomas Unmüssig, Gertraud Haberkorn, Tobias Lehmann, Rebecca Spirig Triage mit dem „Emergency Severity Index“ auf einer Notfallstation Eine qualitative Evaluation
Die interdisziplinäre Notfallstation des UniversitätsSpitals Zürich hat im November 2010 die Triage mit dem Emergency Severity Index (ESI) eingeführt. Anfang 2012 evaluierten wir das Triagekonzept mit einer qualitativen Studie. Ziel war, zu erfahren, wie Pflegende die ESI-Triage erleben, ob sich diese bewährt und welche Voraussetzungen für eine praxistaugliche Ersteinschätzung mit ESI notwendig sind. In vier Fokusgruppeninterviews befragten wir 17 Pflegefachpersonen. Die Resultate werteten wir mit der inhaltsanalytischen „Knowledge Mapping“-Methode aus. Es ergaben sich vier Hauptkategorien: 1. „Erleben des ESI Triageprozesses — Bedeutung, Veränderung und Bewertung“, 2. „Voraussetzungen für die ESI Einschätzung — fachliche und strukturelle Voraussetzungen“, 3. „Anwendung des ESI“ sowie 4. „Zusammenarbeit — intra- und interprofessionell“. Die Resultate zeigen, wie wichtig fachliche und strukturelle Voraussetzungen für das Funktionieren einer Triage sind. Als entscheidend erweisen sich vertieftes medizinisches Wissen und klinische Erfahrung, welche die Grundlage für „Intuition“ bildet. Bei Triage-Entscheidungen spielt „Intuition“ als „sechster Sinn“ eine wichtige Rolle. Es zeigt sich, dass Triagepflegende das ESI-System mit hohen Erwartungen verbinden, die über die formulierten Ziele hinausgehen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 01.12.2014
201301 Mechthild Löwenstein, Karl-Heinz Sahmel Innovation der Pflegeausbildung durch Lernportfolios
Die vielfältigen Veränderungen der Lehr-Lernkultur in der Pflegeausbildung machen sowohl eine grundsätzliche als auch eine sehr konkrete Auseinandersetzung erforderlich. Auf der prinzipiellen Ebene gilt es, die breiten Anregungen des Konstruktivismus kritisch zu hinterfragen und konstruktiv mit Perspektiven von Bildung zu verknüpfen. Der Blick auf die Subjektbindung von Lernen sollte nämlich nicht die Notwendigkeit von Bildung und die pädagogische Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen verhindern. Zur Förderung der Lernkompetenz in der Pflegeausbildung werden auf der konkreten Ebene Lernstrategien thematisiert und darüber hinaus mit kriteriengeleiteten Lernportfolios angeleitet und individuell geübt. Gezielte Reflexionen über das eigene Lernen (Metakognition) sind das Herzstück der Portfolioarbeit. Lernprozesse aus der Perspektive der Schüler werden sichtbar und der Selbst- und Fremdreflexion zugänglich. Das Nachdenken über das eigene Lernen findet dabei auf zwei Ebenen statt. Einerseits werden im Verlauf der Ausbildung Erkenntnisse zu immer komplexer werdenden Pflegethemen festgehalten und andererseits die Planung, Strukturierung und Überprüfung individueller Lernprozesse reflektiert. Der Erfolg der Lernportfolios bemisst sich an der Realisierung der Prinzipien Partizipation, Kommunikation und Transparenz. Weiterhin sind der Aufbau einer Vertrauenskultur, die Dialog, Kooperation und wertschätzenden Umgang unter Lehrern und Schülern fördert, Grundvoraussetzungen für das Gelingen von Portfolioarbeit. Die Implementierung von Lernportfolios lassen nicht nur Lernbiografien von Schülern und Lehrern sichtbar werden, sondern können darüber hinaus wichtige Hinweise zur Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung der Pflegeausbildung geben.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2013
201205 Antoinette Conca, Rita Bossart, Katharina Regez, Ursula Schild, Gabriela Wallimann, Ruth Schweingruber, Virpi Hantikainen, Petra Tobias, Werner Albrich, Kristina Rüegger, Frank Dusemund, Ulrich Bürgi, Thomas Sigrist, Stefan Mariacher-Gehler, Andreas Hub OPTIMA – Optimierter Patienten-Transfer durch innovatives multidisziplinäres Assessment - Projektbeschreibung der Phase I
Im Rahmen eines multiprofessionellen Qualitätsmanagement- und Forschungsprojektes wird im Zeitraum von November 2009 bis Dezember 2012 am Kantonsspital Aarau unter Beteiligung nachsorgender Institutionen die interdisziplinäre OPTIMA-Studie durchgeführt. OPTIMA steht für „Optimierter Patienten-Transfer durch innovatives multidisziplinäres Assessment“. Ziel der Studie ist neben der Optimierung von Patientenpfaden die Gewährleistung einer patientenzentrierten und gleichzeitig kosteneffizienten Behandlung und Betreuung hinsichtlich der bevorstehenden Einführung von Fallpauschalen (DRG) in der Schweiz in 2012.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.2012
201201 Tobias Romeyke, Harald Stummer Stationäre Naturheilkunde in einem akutstationären Setting unter besonderer Berücksichtigung der ganzheitlichen Pflege unter DRG-Bedingungen
In vielen Ländern nimmt die Anzahl chronisch kranker Patienten mit multiplen Erkrankungen zu. Die Schaffung von Komplexbehandlungen soll in der stationären Leistungserbringung in Deutschland eine interdisziplinäre Herangehensweise an schwere und multifaktorielle Erkrankungen ermöglichen. Aus den derzeit existierenden interdisziplinären Behandlungen im Operationen- und Prozedurenschlüssel soll die Naturheilkundliche Komplexbehandlung OPS 8-975 vorgestellt werden. In ihrer ganzheitlichen Herangehensweise an komplexe Erkrankungen soll eine Kostenanalyse der naturheilkundlichen Pflege vorgenommen werden.Unter der Anwendung der Pfadeintrittskriterien werden 365 Patienten, die der OPS 8-975 zugeführt wurden, hinsichtlich DRG, Verweildauer, Geschlecht und Begleiterkrankungen analysiert und mit rein schulmedizinisch behandelten Patienten verglichen. Eine Kostenanalyse des ganzheitlichen Pflegeaufwandes wird mittels einer Kostenträgerrechnung für die DRG F62C vorgenommen. Ein Benchmark auf Bundesebene mit N= 25552 wurde durchgeführt. Den größten Anteil der naturheilkundlichen Behandlungen nehmen Patienten mit multiplen Krankheiten und Störungen an Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (MDC 08), Krankheiten und Störungen des Kreislaufsystems (MDC 05) und Psychischen Krankheiten und Störungen (MDC 19) ein. Durch die Mitbehandlung der Nebendiagnosen wird eine längere Liegezeit des Patienten erforderlich. Der ganzheitliche Pflegeaufwand schlägt sich in höheren Kosten nieder. Bei Betrachtung der Verweildauer komplementärmedizinisch behandelter Patienten zeigt sich, dass diese bei allen DRGs deutlich länger ist als bei einer rein schulmedizinischen Behandlung. Dies ist insbesondere auf die Einbeziehung der komplexen Begleiterkrankungen der multimorbiden Patienten zurückzuführen. Die Schaffung von Komplexbehandlungen ist ein wichtiger Schritt, eine interdisziplinäre Versorgung multimorbider Patienten in Deutschland sicherzustellen und die damit verbundenen höheren Kosten ansatzweise abzufangen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2012
201110 Tobias Immenroth Kompetenzverlagerungen im Umfeld der Pflegeprofession
In den letzen Jahren rückten die Fragen des Schnittstellenmanagements zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen im stationären, teilstationären, ambulanten, intermediären und familiären Bereich in den Fokus. Im Rahmen von Care- und Case-Management können diese vielfältigen Schnittstellenprobleme gelöst werden. Die Übernahme der Fallverantwortung erfordert jedoch Kooperation und Koordination der Einrichtungen untereinander, den Einsatz von Assessments, optimierte Überleitungsverfahren, Lotsenprogramme, Patienten- und Angehörigenedukation. Der Pflege wird hierbei von unterschiedlichen Seiten eine neue Schlüsselrolle zugewiesen. Mit der Übernahme der Fallverantwortung durch die Pflege vollzieht sich eine Kompetenzverlagerung in Richtung wirtschaftlicher, rechtlicher und administrativer Aufgabenfelder. Die Pflege wird sich künftig einem triangulären Spannungsfeld zwischen Nursing, Caring und Case-Management stellen müssen. Hinzu kommen außerdem die künftig in Eigenverantwortung zu erbringenden heilkundlichen Tätigkeiten. Hierbei müssen die traditionellen Schnittstellen zwischen ärztlichen und pflegerischen Aufgaben und die entsprechenden Kompetenzen neu organisiert werden. Der Erwerb dieser neuen Kompetenzen wird perspektivisch im Hochschulsystem erfolgen und zu neuen Berufsbildern (z. B. Advanced Nursing Practitioner, Physician Assistance) führen. Sie werden die etablierten Fachweiterbildungen substituieren. Diese Neupositionierung der Pflege und die damit verbundenen Kompetenzverlagerungen innerhalb und zwischen den verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen werden in einem „Modell der gegenwärtigen und künftigen Kompetenzverlagerungen im Umfeld der Profession Pflege“ aufgezeigt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 01.10.2011
200001 Angelika Pietsch Leitfaden zur Bedarfsanalyse von Massnahmen der Personalentwicklung
Eine praxisnahes Instrument für das Pflegemanagement im Kran-kenhaus. Dieser Beitrag ist eine Zusammenfassung einer Facharbeit im Rahmen der Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2000
200411 Ute Tat, Peter Bäume Automatisierte Dienstplanerstellung mit PepS2
Im Rahmen des Kompetenzzentrums HITT – health information technologies tirol gmbh, einer Einrichtung zur Förderung von Forschung und Entwicklung innovativer IT-Lösungen im Gesundheitsbereich, wird in enger Zusammenarbeit mit der TILAK – Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH gemeinsam von den beiden Firmen S2-Engineering GmbH und ITH – Information Technology for Healthcare GmbH eine Softwarelösung zur optimierten Personaleinsatzplanung (PepS2) entwickelt. Im folgenden Beitrag berichten wir über Problemstellung, Zielsetzung, Ansatz und Erfahrungen im Forschungsprojekt und schließen mit einem Überblick zum aktuellen Projektstatus.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2004
200512 Michael Bossle, Bartosch Nowak Eine Sache von uns allen! - Eine Schülergruppe erarbeitet Erwartungen an professionellen Unterricht – ein Werkstattbericht
Im Rahmen des Pflegepädagogikkongresses Lernwelten 2005 in Regensburg erarbeitete sich eine Schülerarbeitsgruppe dreier Regensburger Krankenpflegeschulen ihre Erwartungen an professionellen Unterricht. Bereits im Vorfeld des Kongresses traf man sich viermal, um die erarbeiteten Anforderungen in eine abwechslungsreiche Präsentation zu verpacken. Die Erwartungen an professionellen Unterricht wurden in zehn Thesen zusammengefasst, die in so genannten Speakers Corners von den Teilnehmern des Kongresses diskutiert wurden. Herausragende Wünsche der Lernenden waren der praxisorientierte Unterricht, einheitliche Regeln bei Pflegebegleitungen, sowie die bessere Verzahnung theoretischer und praktischer Inhalte.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 01.12.2005
200701 Tobias Haupt Ein modulares Angehörigentraining bei Morbus Parkinson
Morbus Parkinson ist eine progressiv neurodegenerative Erkrankung, welche durch die Kardinalsymptome Akinese, Rigor, Tremor und posturale Instabilität gekennzeichnet ist. Im weiteren Verlauf der Erkrankung können kognitive Beeinträchtigungen und Halluzinationen zu den motorischen Krankheitszeichen hinzukommen. Das hier beschriebene Angehörigentraining für Angehörige von Patienten mit Morbus Parkinson und kognitiven Defiziten wird auf Grundlage der recherchierten Ergebnisse zahlreicher Studien durchgeführt, in denen der Effekt von Trainingsprogrammen bei chronischen Erkrankungen nachgewiesen wurde. Ziele des Trainings sind, ein verbessertes Copingverhalten der Angehörigen und eine Steigerung der Kompetenz der Angehörigen im Umgang mit der Erkrankung zu erzielen und hierdurch einen positiven Effekt auf die Situation des Patienten zu erreichen. Die Angehörigen werden in 5 Modulen à 2 Stunden über das Krankheitsbild Morbus Parkinson, die Therapien und den Verlauf der Erkrankung informiert und aufgeklärt. Als weiterer Schwerpunkt dienen die Information und die Aufklärung der Angehörigen über Hilfsmöglichkeiten und -mittel, sowie die Anleitung und Beratung bei pflegespezifischen Problematiken, um Sicherheit mit der Erkrankung im Alltag zu erlangen. In Einzelterminen haben die Teilnehmer des Trainings die Möglichkeit praktische Übungen durchzuführen, deren thematischer Bezug von ihnen frei wählbar ist und auf ihre ganz individuelle Situation zugeschnitten ist. Zusätzlich haben Angehörige die Möglichkeit, für ein kognitives Training mit dem Patienten fachlich angeleitet zu werden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
201709 Liane Grube, Sebastian Koch, Prof. Dr. Ulrike Morgenstern Handlungsorientierte Ausbildung in der Praxis der Anästhesie- und Operationstechnischen Assistenten
Schülerstationen sind ein geeignetes Konzept zur Verzahnung von Theorie und Praxis und zur Förderung der Handlungskompetenz (HK) in der Pflegeausbildung. Auszubildenden leiten dabei eine Station und arbeiten autonom. Die Förderung von HK ist ebenso Ziel der Ausbildung zum Anästhesie- und Operationstechnischen Assistenten (ATA/OTA). Die Messung und Förderung der HK mittels einer Schülerstation in der Pflege wurde in der vorliegenden Arbeit durch eine Literaturrecherche eruiert und Handlungsempfehlungen zur Durchführung des Projektes in der ATA/OTA Ausbildung entwickelt. Im Ergebnis zeigte sich, dass bei der Kompetenzerfassung die Evaluation im Vordergrund steht. Ein geeignetes empirisch fundiertes Kompetenzmessinstrument konnte in der Recherche nicht ermittelt werden. Die verstärkte Anwendung von Maßnahmen für den Theorie-Praxis-Transfer lässt auf die Förderung von Handlungskompetenz schließen. Es konnten Handlungsempfehlungen für die Durchführung dieses Projektes in der ATA/OTA-Ausbildung und damit die Möglichkeit zur Förderung von Handlungskompetenz entwickelt werden.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 09
vom 01.09.2017
201612 Margit Fink-Heitz, Tobias Engl, Renate Oberhoffer, Thorsten Schulz Dokumentation eines E-Learning-Szenarios mit virtueller Gruppenarbeit. Pflegeforschung online lernen an der Technischen Universität München
Studiengänge im Bereich Pflegewissenschaft verzeichnet steigende Studentenzahlen. Die Anzahl an Berufstätigen ist hoch. Studierende pendeln große Strecken für das Studium. Zur flexibleren Organisation des Studiums erscheinen Alternativen wie E-Learning nötig. Deshalb wurde das virtuelle Studienangebot „Einführung in die angewandte Pflegeforschung“ entwickelt. Seit 2011 fand der Online-Kurs sieben Mal statt. Mehr als 500 Studierende haben daran partizipiert. Evaluiert wurden die Kurse mittels Fragebogen. Auch für den Bereich Pflegewissenschaft bestätigt die vorliegende Evaluation bekannte Effekte bezüglich E-Learning: Die Studierenden profitieren von einem flexiblen Zeit- und Arbeitsplatzmanagement. Der Umgang mit modernen Medien wird geschult. Virtuelle Gruppenarbeiten werden positiv bewertet. Dagegen wird der fehlende persönliche Kontakt mit anderen Studierenden und dem Dozenten negativ empfunden. Eine Erweiterung der nicht-virtuellen Lernsettings könnte diesbezüglich Abhilfe schaffen.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 12
vom 20.12.2016
Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau

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Peer Review Artikel

3 PW
1 PdG
GdP
Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
2011
2013
2015
2017
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