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Artikelnummer Autor/innen Titel Zeitschrift Ausgabe Vorschau
201812 Paul Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 18.12.2018
201809 Prof. Burkhard Werner, David Leopold Psychische Belastungen und Beanspruchungen der Mitarbeitenden in Langzeit-Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke. Vorteile ambulant betreuter Demenz-(Pflege-)Wohngemeinschaften gegenüber segregativen Demenz-Wohnbereichen in der stationären Altenpflege
Nachdem eine Pilotstudie im Jahr 2010 in Demenz-Wohnbereichen (DWBs) von Altenpflegeheimen und in ambulant betreuten Demenz-Wohngemeinschaften (DWGs) große Differenzen hinsichtlich des Anteils psychisch belasteter Mitarbeitender (DWBs: 57%; DWGs: 26%) und des Anteils psychisch Beanspruchter unter ihnen (DWBs: 55%; DWGs: 33%) ermitteln konnte, wurde 2017 in einer deutschlandweiten repräsentativen Stichprobe ein fast gleiches Ergebnis erzielt: psychische Belastung (DWBs: 58%; DWGs: 29%); psychische Beanspruchung (DWBs 51%; DWGs: 35%). Weitere zwölf belastungsrelevante Aspekte weisen ebenfalls in fast allen Bereichen die Mitarbeitenden in DWBs deutlich häufiger als belastet aus als die in DWGs. Unterschiede der Einrichtungstypen hinsichtlich einrichtungsbezogener Merkmale (Infra- und Bewohnerstruktur) sowie soziodemografischer Variablen der Mitarbeitenden können diese Differenzen kaum erklären.
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 26.09.2018
201809 Paul-Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 26.09.2018
201808 Judith Bauer, Bernadette Ohnesorge Gutes Altern in Rheinland-Pfalz – GALINDA. Kulturwandel und Quartiersöffnung in der stationären Langzeitpflege - ein Beitrag zu sorgenden Gemeinschaften.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels haben einige Einrichtungen der stationären Langzeitpflege eine Bereitschaft zur Öffnung hin zum Quartier bzw. zum Sozialraum gezeigt. Mit Hilfe eines Forschungsprojektes sollen nun drei ausgewählte Institutionen hinsichtlich dieses Phänomens untersucht werden. Im Projekt wird ein Mixed-Methods-Ansatz verwirklicht. Im qualitativen Teil der Untersuchung werden Akteure im Pflegeheim und Stakeholder der Einrichtungen bezüglich ihres subjektiven Erlebens hinsichtlich der Öffnung befragt, außerdem finden verschiedene Beobachtungen statt. Im quantitativen Teil wird Ende des Jahres 2018 eine Online-Befragung von allen stationären Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz durchgeführt mit dem Ziel, jene Faktoren zu identifizieren, welche die Innovatoren in diesem Bereich charakterisieren. Das Projekt befindet sich momentan in der Datenerhebung, deshalb liegen noch keine Ergebnisse vor.
Pflegewissenschaft Ausgabe 08
vom 28.08.2018
201808 Paul Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 08
vom 28.08.2018
201806 Vanessa Riedl, Dr. med. Michael Kob, Dr. phil. Franco Mantovan Die ketogene Ernährung und deren Einfluss auf den Patienten mit malignem Hirntumor
Die ketogene Ernährung (KD) hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Man hat sich vermehrt damit beschäftigt ob, und welchen Einfluss die ketogene Ernährung auf den Stoffwechsel von Tumoren hat. In diesem Zusammenhang wurde der Frage nachgegangen, ob die ketogene Ernährung einen Einfluss auf den Patienten mit malignem Hirntumor hat. Um diese Frage zu beantworten wurde eine Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken durchgeführt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die ketogene Ernährung vor allem einen Einfluss auf das Körpergewicht und das Glukoselevel hat. Um diese Ergebnisse zu bestätigen, müssen noch weitere Studien durchgeführt werden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 08.06.2018
201806 Paul Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 08.06.2018
201708 Paul Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 08
vom 21.08.2017
201706 Paul Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 02.06.2017
201702 Paul-Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 09.02.2017
201702 Elske Ammenwerth Aus der Praxis
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 09.02.2017
201610 Ass.-Prof. Dr. Werner O. Hackl, Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, Dr. Renate Ranegger Bedarf an Fort- und Weiterbildung in Pflegeinformatik – Ergebnisse einer Umfrage
Moderne Gesundheitsversorgung ist ohne Informationstechnologie nicht mehr denkbar. Für Auswahl, Einführung und Betrieb von Pflegeinformationssystemen ist entsprechendes Fachwissen notwendig, auch von Seiten der betroffenen pflegerischen Benutzergruppen. Es erscheint daher sinnvoll, entsprechende Fort- und Weiterbildungen anzubieten. Allerdings ist nicht genau bekannt, welche Inhalte diese beinhalten sollten. Es wurden daher Pflegekräfte aus fünf österreichischen Krankenanstaltenverbünden nach ihrem Interesse an spezifische Fort- und Weiterbildungsthemen im Bereich Pflegeinformatik standardisiert befragt. Insgesamt nahmen 330 Personen an der Umfrage teil, davon 7% Pflegekräfte ohne spezielle IT-Aufgaben, 15% Pflegekräfte mit zusätzlichen IT-Aufgaben, 61% mittleres Pflegemanagement, 9% oberes Pflegemanagement und 8% sonstige Berufsgruppen. Alle fünf in der Umfrage vorgeschlagenen Themenkomplexe, nämlich IT-Projektmanagement, IT-Einsatz in der Pflege, eHealth und mobile Technologien, Pflegerische Klassifikationssysteme und Kennzahlen sowie Grundlagen der Informatik, wurden von der großen Mehrheit (83% und mehr) als Fort- und Weiterbildungsangebot für Mitarbeiter/innen mit IT-Aufgaben gewünscht, mit dem höchsten Wert von 95% beim Thema „ITEinsatz in der Pflege“. Auffallend war dabei, dass die durchschnittliche Zustimmung zu den einzelnen Themenblöcken mit zunehmender Hierarchiestufe der befragten Person tendenziell anstieg. Auch in der abgefragten Einschätzung von insgesamt 52 Unterthemen konnten Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen identifiziert werden. Insgesamt wurden 18 der Unterthemen von der Mehrheit aller Befragten als sehr interessant oder eher interessant eingestuft. Klammert man die Berufsgruppe der Pflegekräfte in der direkten Patientenversorgung ohne spezielle IT-Aufgaben bei dieser Betrachtung aus, so waren es sogar knapp zwei Drittel der vorgeschlagenen Unterthemen, die bei den Befragten auf mehrheitliche Zustimmung stießen. Die Ergebnisse lassen insgesamt ein großes Interesse an entsprechenden Fort- und Weiterbildungsangeboten erkennen. Außerdem ist deutlich, dass in den einzelnen pflegerischen Berufsgruppen bzw. Hierarchiestufen Themen als unterschiedlich interessant wahrgenommen werden. Dies kann ein Anhaltspunkt für die Konzeption zielgruppenspezifischer Ausbildungsinhalte in Pflegeinformatik und Informationsmanagement in der Pflege sein.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 05.10.2016
201601 Felix Meyer, Jörg Klewer Informationsweitergabe zur Patientenernährung in pflegerischen Dienstübergaben in einem Allgemeinkrankenhaus
Einleitung/Zielstellung: Das Pflegepersonal ist für das pflegerische Ernährungsmanagement von Krankenhauspatienten verantwortlich. Daher sollte untersucht werden, wie bei pflegerischen Dienstübergaben Informationen zum Ernährungsmanagement der Patienten weitergegeben werden. Methodik: Die Untersuchung erfolgte als standardisierte nicht-teilnehmende Beobachtung bei Dienstübergaben auf fünf internistischen Krankenstationen (ca. 130 Patienten) eines Allgemeinkrankenhauses. Insgesamt wurden 1.661 Übergaben von Patienten beobachtet. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Dienstübergaben nicht strukturiert erfolgten. Es wurden nicht für alle infrage kommenden Patienten relevante Informationen zu beispielsweise Kostform, Blutzuckerwerten und Insulingaben weitergeben. Diskussion/Schlussfolgerungen: Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass Pflegekräfte generell in der Lage sind, über das Ernährungsmanagement der zu pflegenden Patienten bedürfnis- und bedarfsgerecht zu berichten. Daher sollte eine Standardisierung der Dienstübergaben überlegt werden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 27.01.2016
201601 Paul-Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 27.01.2016
201512 Lukas Schmülling Delegation und Substitution ärztlicher Tätigkeiten an Pflegekräfte – eine Patientengefährdung?
In der medialen Diskussion wird der Ärztemangel in Deutschland immer wieder diskutiert. Eine mögliche Lösung wäre, ärztliche Tätigkeiten an Pflegekräfte zu delegieren und substituieren, wogegen sich die ärztliche Berufsgruppe wehrt, da Qualitätsverluste bei der Patientenversorgung befürchtet werden. Ein genereller Ärztemangel ist in Deutschland nicht feststellbar, lediglich ein relativer Ärztemangel in ländlichen Gebieten für Hausärzte. Die Studienlage zur Delegation und Substitution ärztlicher Tätigkeiten an Pflegekräfte ist schwach. Die vorliegenden Studien geben die Tendenz, dass die Delegation und Substitution ärztlicher Tätigkeiten keine Patientengefährdung implizieren. Für die Probleme der zukünftigen Herausforderung im Gesundheitswesen müssen alle Beteiligten eine gemeinsame Lösung finden, ohne sich auf die historisch gewachsene Rollenverteilung zu berufen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 07.12.2015
201512 Antoinette Conca Erfassung eines Nachakutpflegebedarf bei hospitalisierten, medizinischen Patienten durch die „Post-Acute Care Discharge scores“ (PACD)
Für eine proaktive und effektive Austrittsplanung ist die frühe, systematische biopsychosoziale Einschätzung von älteren Patienten im Akutspital notwendig, um Risikopatienten für einen Nachakutpflegebedarf zu identifizieren. Diese Untersuchung hatte zum Ziel, die Eignung, der in Genf entwickelten „Post Acute Care Discharge“ (PACD) Scores, angepasst für den Einsatz im Kantonsspital Aarau, als Screeninginstrumente bei ausgewählten Patienten der medizinischen Universitätsklinik zu untersuchen. Bei 308 Patienten mit Harnwegsinfekten, Stürzen, Synkopen oder Herzinsuffizienz, die von zu Hause ins Spital eintraten, erreichten der PACD (Tag 1) ? 8 eine Sensitivität von 90% und Spezifität von 62% bzw. der PACD (Tag 3) ? 8 eine Sensitivität von 80% und eine Spezifität von 60% für einen Nachakutpflegebedarf. Die PACDs als Screeninginstrumente erkennen frühzeitig Risikopatienten und unterstützen so eine strukturierte, interdisziplinäre, patientenzentrierte Situationsanalyse und Maßnahmenplanung.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 07.12.2015
201507 Christian Hetzel, Ricardo Baumann, Juliane Diekmann Handlungsbedarf für Gesundheitsförderung und Prävention aus Sicht pflegender Angehöriger
Ziel der Untersuchung ist es, den subjektiven Handlungsbedarf zur Verbesserung der Pflegesituation und des eigenen Wohlbefindens sowie das Teilnahmeinteresse an einem mehrtägigen Angebot aus Sicht von pflegenden Angehörigen zu ermitteln. Mittels einfacher Zufallsauswahl aus dem Versichertenbestand der BARMER GEK werden 100 pflegende Angehörige telefonisch befragt. 79 Prozent der Befragten würden teilnehmen. Bei den bis 65-jährigen pflegenden Angehörigen ist das Interesse erhöht (OR=7,2). Mindestens jede zweite Person sieht viel Handlungsbedarf bei Entspannung, Erholung, Rückengesundheit, Wissen über regionale Unterstützungsangebote, Pflegehilfsmittel und Austausch mit Profis. Teils erhöhten Bedarf geben Personen an, die jünger sind, langjährig pflegen, eine Person mit geringerer Pflegestufe pflegen und bereits Angebote genutzt haben. Die Untersuchung rechtfertigt die Entwicklung eines mehrtägigen Angebots.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 30.07.2015
201507 Eckart Hammer Unterschätzt: Männer in der Angehörigenpflege. Männer als Pflegende / Angehörigenpflege / Belastungen und Bewältigung
Der Beitrag basiert auf 25 Interviews mit überwiegend älteren Männern in der Betreuung und Pflege von Angehörigen und einer Sichtung anderer Studien. Er zeigt, dass die Pflegeleistung von Männern in der Angehörigenpflege sowohl quantitativ als auch qualitativ meist unterschätzt, bagatellisiert oder übersehen wird. Mehr als ein Drittel aller betreuenden und pflegenden Angehörigen sind Männer, die ihre Aufgaben zumeist in einer guten Kombination von caring for and caring about bewältigen. Die Studie zeigt die subjektive Wirklichkeitssicht der Männer, ihr Erleben und die Ausgestaltung ihrer Pflegerolle. Bei der Bewältigung des wachsenden Pflegenotstandes wird es maßgeblich darauf ankommen, Männer in ihrer quantitativen Bedeutung und spezifischen Leistungsfähigkeit sichtbar zu machen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 30.07.2015
201507 Paul-Werner Schreiner Pressespiegel
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 30.07.2015
201505 Birgit Panke-Kochinke, Dirk Blotenberg, Evelyn Lukas-Nuelle, Inke Niederwahrenbrock European Nursing Care. Entwurf für ein modularisiertes integratives Curriculum in den Pflegeberufen
Die Anforderungen an eine zeitgemäße Ausbildung in den Pflegefachberufen haben sich verändert. Diesen neuen Entwicklungen Rechnung zu tragen, verlangt auch eine Anpassung der curricularen Struktur. Internationale Standards durch Anschlussmöglichkeiten an eine akademische Ausbildung sind zu skizzieren. Ein erster Entwurf für ein modularisiertes integratives Curriculum wird vorgestellt. Es wird vor dem Hintergrund eines Problemaufrisses, eines theoretischen Modells und didaktischer Grundüberlegungen entwickelt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 05.05.2015
201501 Nino Chikhradze, Dr. Jörg große Schlarmann, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Wilfried Schnepp Auswirkung einer fortgeschrittenen Brustkrebserkrankung auf die Familie
Familienmitglieder sind zwar mit der fortgeschrittenen Brustkrebserkrankung von Frauen konfrontiert, jedoch sind sie auf andere Art und Weise betroffen, als die Patientinnen selbst. Die vorliegende Literaturstudie geht den Fragen nach, welchen Einfluss eine fortgeschrittene Brustkrebserkrankung auf das Familienleben hat, welche Bedürfnisse in Familien in diesem Zusammenhang entstehen und auf welche Ressourcen die Familien zurückgreifen. Die hier dargelegten Studien stellen die einzelnen Perspektiven eines – oder zweier Familienmitglieder dar, jedoch ist eine tiefergehende Reflexion über andere Personen, die an dem Prozess beteiligt sind, nur bedingt möglich. Allerdings verweisen die vorhandenen Ergebnisse darauf, dass die Krankheit eine dauerhafte Bedrohung für die betroffenen Familien darstellt. Der Umgang mit dieser Bedrohung in der Gegenwart und seine Projektion in die Zukunft, ist eines der wichtigsten Themen, mit denen sich die Familien konfrontiert sehen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2015
201406 Ethical clearing and ethical aspects for research with people with cognitive impairments Ethikantragstellung und ethische Aspekte in der pflegewissenschaftlichen Forschung – am Beispiel eines Forschungsvorhabens mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen
Ein Ethikvotum hilft Forscherinnen und Forschern alle ethisch wichtigen Aspekte im Zusammenhang mit Forschung an und mit Menschen zu beachten. Das Ethikvotum gibt Sicherheit dahingehend, dass alle wesentlichen ethischen Aspekte im Vorfeld eines Forschungsprojektes bedacht und ethische wie rechtliche Vorgaben eingehalten werden. Ein Ethikvotum schützt vulnerable Gruppen. Darüber hinaus fordern Projektausschreibungen und Organisationen, die Forschungsfördergelder zur Verfügung stellen, zu Recht zunehmend ein Ethikvotum für ein Forschungsprojekt (vgl. Graumann 2011, 256). So wird die Stellung eines Ethikantrages bei einer Ethikkommission für pflegewissenschaftliche Forschung immer wichtiger. Dieser Artikel stellt wesentliche Aspekte und Schritte einer Ethikantragstellung vor und soll Forscherinnen und Forscher dabei unterstützen, einen solchen Antrag zu stellen. Beispielhaft werden dabei zentrale Inhalte bei einer Ethikantragstellung für die Forschung mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen aufgezeigt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2014
201311 Sandra Bensch Das Neue Begutachtungsassessment (NBA): Messen die Module „Mobilität“ und „Kognitive und kommunikative Fähigkeiten“ Pflegebedürftigkeit?
Das Neue Begutachtungsassessment (NBA) gehört zum neuen Pflegebegutachtungsverfahren, das auf den Elementen des Begriffs der Pflegebedürftigkeit beruht. Eine Studie hat die Konstruktvalidität der ersten beiden Module des NBA mit dem Rasch-Modell und der Latenten Klassenanalyse als Verfahren der Probabilistischen Testtheorie untersucht. Die Stichprobe umfasst 5131 Personen. Die Validierung ist an den Ordinaldaten und zwei Dichotomisierungen erfolgt. Die Module erweisen sich nicht Rasch-valide.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2013
201302 Margareth Zambelli, Gernot Brauchle Organisationales Lernen im Kontext medizinethischer Fragestellungen - Ergebnisse aus einer quantitativen und qualitativen Erhebung an österreichischen Krankenhäusern
Medical, economic and organizational changes within the organization „hospital” have brought about an increase in life expectancy and efficiency, but also a change in the way terminal diseases are being dealt with. What has remained is the demand that medical action always has to be in line with ethical principles. Hospital organizations have recently been trying to support decision-making in ethically difficult situations by setting up clinical ethics-committees in order to support the decision-making process and to systemize ethical learning. The present paper deals with the current situation of clinical ethics-committees in Austria, it shows what kind of moral and emotional impacts and problems there are from the perspective of those involved in the clinical routine and it tries to find answers on how learning on the institutional and personal levels could take place in order to meet ethical/moral demands.
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2013
201301 Mechthild Löwenstein, Karl-Heinz Sahmel Innovation der Pflegeausbildung durch Lernportfolios
Die vielfältigen Veränderungen der Lehr-Lernkultur in der Pflegeausbildung machen sowohl eine grundsätzliche als auch eine sehr konkrete Auseinandersetzung erforderlich. Auf der prinzipiellen Ebene gilt es, die breiten Anregungen des Konstruktivismus kritisch zu hinterfragen und konstruktiv mit Perspektiven von Bildung zu verknüpfen. Der Blick auf die Subjektbindung von Lernen sollte nämlich nicht die Notwendigkeit von Bildung und die pädagogische Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen verhindern. Zur Förderung der Lernkompetenz in der Pflegeausbildung werden auf der konkreten Ebene Lernstrategien thematisiert und darüber hinaus mit kriteriengeleiteten Lernportfolios angeleitet und individuell geübt. Gezielte Reflexionen über das eigene Lernen (Metakognition) sind das Herzstück der Portfolioarbeit. Lernprozesse aus der Perspektive der Schüler werden sichtbar und der Selbst- und Fremdreflexion zugänglich. Das Nachdenken über das eigene Lernen findet dabei auf zwei Ebenen statt. Einerseits werden im Verlauf der Ausbildung Erkenntnisse zu immer komplexer werdenden Pflegethemen festgehalten und andererseits die Planung, Strukturierung und Überprüfung individueller Lernprozesse reflektiert. Der Erfolg der Lernportfolios bemisst sich an der Realisierung der Prinzipien Partizipation, Kommunikation und Transparenz. Weiterhin sind der Aufbau einer Vertrauenskultur, die Dialog, Kooperation und wertschätzenden Umgang unter Lehrern und Schülern fördert, Grundvoraussetzungen für das Gelingen von Portfolioarbeit. Die Implementierung von Lernportfolios lassen nicht nur Lernbiografien von Schülern und Lehrern sichtbar werden, sondern können darüber hinaus wichtige Hinweise zur Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung der Pflegeausbildung geben.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2013
201301 Matthias Ernst, Wolfgang Seger Einflussfaktoren auf die Lebenserwartung pflegebedürftiger – Menschen mit Demenz Eine systematische Literaturübersicht
In einer systematischen Literaturstudie wird der Fragestellung nachgegangen, welche sozialen und krankheitsbedingten Faktoren sich auf die Lebenserwartung von pflegebedürftigen Menschen mit Demenz auswirken, und welche positiven oder negativen Effekte diese bewirken. Es werden insbesondere Verbindungen zwischen einer reduzierten Lebensqualität, Veränderungen des Versorgungssettings, dem Auftreten von Belastungssituationen und einer reduzierten Lebenserwartung dargestellt. Daraus lassen sich Grundlagen für zukünftige Forschungsansätze in einem mehrdimensionalen Setting ableiten mit dem Ziel, die verschiedenen Einflussfaktoren und Untersuchungssettings miteinander zu verbinden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2013
201205 Antoinette Conca, Rita Bossart, Katharina Regez, Ursula Schild, Gabriela Wallimann, Ruth Schweingruber, Virpi Hantikainen, Petra Tobias, Werner Albrich, Kristina Rüegger, Frank Dusemund, Ulrich Bürgi, Thomas Sigrist, Stefan Mariacher-Gehler, Andreas Hub OPTIMA – Optimierter Patienten-Transfer durch innovatives multidisziplinäres Assessment - Projektbeschreibung der Phase I
Im Rahmen eines multiprofessionellen Qualitätsmanagement- und Forschungsprojektes wird im Zeitraum von November 2009 bis Dezember 2012 am Kantonsspital Aarau unter Beteiligung nachsorgender Institutionen die interdisziplinäre OPTIMA-Studie durchgeführt. OPTIMA steht für „Optimierter Patienten-Transfer durch innovatives multidisziplinäres Assessment“. Ziel der Studie ist neben der Optimierung von Patientenpfaden die Gewährleistung einer patientenzentrierten und gleichzeitig kosteneffizienten Behandlung und Betreuung hinsichtlich der bevorstehenden Einführung von Fallpauschalen (DRG) in der Schweiz in 2012.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.2012
201205 Andreas Lauterbach „Gute Pflege hat ihren Preis – bilden wir aus, wen wir brauchen?“
In nahezu allen europäischen Ländern herrscht heutzutage ein Mangel an qualifizierten Pflegekräften. Auch in Deutschland wird sich dieser Mangel in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für den Pflegeberuf; zudem zeigen internationale Studien, dass insbesondere die Pflegenden in Deutschland deutlich unzufriedener mit ihrem Beruf sind. So gaben in der letzten europäischen Studie zur Berufszufriedenheit in der Pflege (NEXT-Study) gerade einmal 46% der Pflegenden an, mit ihrem Beruf zufrieden zu sein. Damit gehört Deutschland mit Polen und der Slowakei zu den Schlusslichtern, während beispielsweise unsere Nachbarländer Niederlande und Norwegen jeweils Werte von 80% und mehr erreichen. An der Spitze der Demotivatoren stehen die mangelnde Möglichkeit sich weiter zu qualifizieren und die Arbeitsplatzsituation. Dabei sind es gerade die jungen und die gut qualifizierten Pflegenden, die den Ausstieg ganz besonders erwägen: „Die motivierten Aussteiger sind jung, gut ausgebildet und streben nach beruflicher und damit persönlicher Weiterentwicklung“, stellt der Kollege Hasselhorn von der Uni Wuppertal dazu fest. Verschärft wird das Problem durch die Abwanderung ins besser bezahlte und attraktivere Ausland.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.2012
201203 Ines Buscher, Sven Reuther, Daniela Holle, Sabine Bartholomeyczik, Horst Christian Vollmar, Margareta Halek Das kollektive Lernen in Fallbesprechungen - Theoretische Ansätze zur Reduktion herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit Demenz im Rahmen des Projektes FallDem
Die Methode der Fallbesprechung soll Pflegende unterstützen, als Team ein besseres Verständnis zu dem oft unverständlichen herausfordernden Verhalten von Menschen mit Demenz zu entwickeln. Aus den vom BMG geförderten Leuchtturmprojekten Demenz InDemA und QUIKK sind zwei Verfahren bekannt: Fallbesprechungen in Kombination mit dem Innovativen demenzorientierten Assessmentsystem (IdA) und die Kollegiale Beratung. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse dahingehend zu, dass Fallbesprechungen generell den Transfer von Wissen in neue Handlungsroutinen positiv beeinflussen. In der am DZNE durchgeführten Studie FallDem sollen die durch Fallbesprechungen angestoßenen Lernprozesse weiterführend untersucht werden. In diesem Beitrag werden die dazu erarbeiteten theoretischen Ansätze zur Reduktion von herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit Demenz durch kollektives Lernen beschrieben. Ausgehend von den theoretischen Überlegungen erfolgt eine Annäherung an die Fragestellung, wie sich die Fallbesprechungsart auf die Lernprozesse auswirkt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 03
vom 01.03.2012
201104 Manuela Heyne-Kühn, Andrea Hug, Burkhard Werner Psychische Belastungen und Beanspruchungen Pflegender in der Schwerstpflege – MitarbeiterInnen in den Versorgungssettings segregative Wohnbereiche für Demenzkranke in der stationären Altenpflege und in Demenz-Pflegewohngemeinschaften im Vergleich
Eine Pilotstudie an der KH Freiburg im Jahr 2009/10 hat MitarbeiterInnen in den im Titel genannten Versorgungsformen für demenzkranke Pflegebedürftige einer umfassenden Befragung zur psychischen Belastung und Beanspruchung unterzogen. Das Ziel war, die psychische Belastung und Beanspruchung zweier unterscheidbarer MitarbeiterInnengruppen gegenüberzustellen. Ein wichtiges Anliegen war auch festzustellen, ob MitarbeiterInnen in den alternativen Versorgungssettings, wie sie Pflege-Wohngemeinschaften (für Demenzkranke) darstellen, einer ähnlich hohen Belastung und Beanspruchung ausgesetzt sind, wie sie für MitarbeiterInnen der stationären Altenpflege berichtet wird. Die Forschungsmethode war quasi-experimentell, die Befragung erfolgte mit einem validierten Instrument der Belastungs- und Beanspruchungsforschung in der Altenpflege. 26 Heime sowie elf WGs für Demenzkranke in Baden-Württemberg (Region Breisgau) und Bayern (Regionen München und Würzburg), die dem Auswahlkriterium (WB bzw. WG ausschließlich für Demenzkranke) entsprachen, wurden zur Mitarbeit an der Pilotstudie angefragt. Davon beteiligten sich neun Heime mit je einem Wohnbereich und sieben WGs mit zusammen 230 MitarbeiterInnen an der Studie.
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2011
201104 Viola Straubenmüller Ambiguitätstoleranz – eine zentrale Kompetenz für Pflegende von heute und morgen?
Dieser Beitrag befasst sich mit der These, dass die Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeiten und widersprüchlichen Anforderungen im Pflegeberuf eine wesentliche Rolle spielt bei der Entscheidung einer Person darüber, ob und wie lange sie im Pflegeberuf verbleibt. Eine zweite zentrale Frage ist jene danach, ob sich die hier in den Vordergrund gestellte Ambiguitätstoleranz als wesentliche Kompetenz bereits während der Ausbildung anbahnen lässt. Neben allen restriktiven Bedingungen und Rollenkonflikten, mit denen Pflegende und bereits Auszubildende konfrontiert werden, sind auch die personalen Haltungen und Strategien im Umgang mit Widersprüchlichkeit von entscheidender Bedeutung. Nicht nur angesichts der bekannten gesellschaftlichen Erfordernissen nach „Pflegenachwuchs“ in Zeiten der Zunahme von Chronizität und Hochaltrigkeit, scheint mir diese Auseinandersetzung von Wichtigkeit. Vor allem im Hinblick auf die Bedeutsamkeit kollektiver Bewältigungsmöglichkeiten für Pflegende (vgl. Lazarus 1996) angesichts hoher psychischer Anforderungen, möchte ich dieses Thema beleuchten.
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2011
199905 Georg Czumanski Pflegeausbildung im Wandel!?
Um es zukünftigen Generationen von professionell Pflegenden zu erleichtern, die Inhalte einer wissenschaftsbasierten Pflegeausbildung möglichst breit und effektiv in die Pflegewirklichkeit (= Pflegepraxis) zu übertragen, benötigen die in dieser Berufsgruppe tätigen Menschen neben einer fundierten Fachlichkeit einige klar erkennbare, gefestigte und berufsbildkongruente Persönlichkeitsaspekte, welche das professionell-pflegerische Denken und Handeln auch bzw. insbesondere nach außen hin verdeutlichen. Die Verantwortlichen in den ausbildenden Institutionen für Pflegeberufe sind vor diesem Hintergrund gefordert, umgehend mit der Entwicklung und Umsetzung von schlüssigen theorie- und praxisfähigen unterrichtlichen (methodisch-didaktischen) Konzepten zu reagieren, um die Pflege der Zukunft zugestalten und somit die Zukunft der Pflege zu sichern
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.1999
199905 Stephan Dorschner Hildegard E. PEPLAU und die Theorie der psychodynamischen Pflege
Am 17. März 1999 ist Hildegard Peplau im Alter von 89 Jahren in Sherman Oaks, California, verstorben. Die Redaktion von „www. PR-INTERNET.com – Pädagogik, Management und Informatik in der Pflege” möchte mit diesem Beitrag an eine herausragende Pflegewisse
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.1999
199905 Karl Menzenberger Neue Medien in der Krankenpflegeschule
Wenn über die Chancen und Risiken des Wandels der westlichen Indusriegesellschaften zur Informationsgesellschaft gesprochen wird, wird regelmäßig auf die Bedeutung informationstechnischer Kenntnisse hingewiesen. Und es wird betont, daß es keine Spaltung der Gesellschaft in Informationsarme und -reiche aufgrund von Qualifikationsdefiziten geben dürfe. Den Schulen wird dementsprechend eine Schlüsselrolle auf dem Weg in die Informationsgesellschaft zugesprochen. Überwiegend bleibt es in Deutschland bei solchen allgemeinen Worten. In den U.S.A. sind demgegenüber die Ankündigungen der Politik konkreter, und ihnen folgen umfangreichere Taten
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.1999
199906 M. Urban, L. Hertrich, A. Edelmann-Noack, M. Hinz Ein klinischer Arbeitsplatz für die Pflege
Beim folgenden Beitrag handelt es sich um einen Bericht über den Einsatz des klinischen Arbeitsplatzsystems aus mobilen und stationären Computern „Elbflorence“. Diese Dokumentationslösung für die Pflege wird zur Zeit in Dresden entwickelt. Erste Praxisergebnisse liegen bereits vor
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.1999
200003 Prof. Dr. Hermann Brandenburg Gerontologie und Pflege-wissenschaft
Der Text ist die überarbeitete Fassung eines Vortrags im Rahmen des vom Fachbereich Pflege der Katholischen Fachhochschule veranstal-teten Symposiums „Pflege auf dem Weg zur Akademisierung“ vom 19.01.2000 in Freiburg.
Pflegewissenschaft Ausgabe 03
vom 01.03.2000
200004 Jochen Behret Integrativer Lehrplan für die Fächer Physik und Chemie
Als Lehrer für Pflegeberufe bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass die Vermittlung von fachbezogener Chemie oder Physik der Schlüssel sein kann, den SchülerInnen den Zugang für diese Fachbereiche zu öffnen. Im folgenden wird eine Unterrichtseinheit Chemie dargestellt, die Chemie unter pflegepraktischen Gesichtspunkten vermittelt
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2000
200008 Prof. Dr. Hermann Brandenburg Pflege im Spannungsfeld zwischen fachlichen Anforderungen und begrenzten Budgets
In der Pflege bewegen wir uns heute in einem Spannungsfeld zwischen hohen professionellen Ansprüchen einerseits und zunehmender Ökonomisierung andererseits. Nicht zuletzt die Akademisierung und Verwissenschaftlichung der Pflege hat dazu beigetragen, dass
Pflegewissenschaft Ausgabe 08
vom 01.08.2000
200008 Prof. Dr. Burkhard Werner De-Institutionalisierung und Institutionalisierung im Gesundheits- und Sozialwesen der Bundesrepublik Deutschland
Prozesse im Gesundheits- und Sozialwesen und in der Sozial- und Gesundheitspolitik am Beispiel der stationären Krankenhausbehandlung und der stationären Alten- und Behindertenhilfe. Verbergen sich dahinter liberale oder neoliberale Konzepte der staatliche
Pflegewissenschaft Ausgabe 08
vom 01.08.2000
200011 Diplom-Medizin-Pädagoge Handlungsorientierung durch Praxisanleitung
Das Bewusstsein dafür, dass die Pflegeausbildung und damit die Pflegelehrer im Besonderen mit der Methode der Praxisanleitung ein ideales Instrument zur Handlungsorientierung von Unterricht in der Hand haben, scheint mir unterentwickelt und soll hier gesc
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2000
200012 Ulrike Greb M.A. Krankheitserleben Teil 1
An der dialektischen Figur von Leiderfahrung und Leibentfremdung wird die inhaltliche Entwicklung des „Strukturgitters“ exemplarisch erläutert, um so die Arbeitsweise mit der heuristischen Matrix zu verdeutlichen. In einzelnen Seminartexten – im Folgenden
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 01.12.2000
200102 Catherine Pott Bewerberauswahl an deutschen Krankenpflegeschulen – eine empirische Untersuchung
Die Autorin befragte mittels Fragebogen 100 Krankenpflegeschulen in der Bundesrepublik Deutschland zu ihren verwendeten Auswahlverfahren und Auswahlkriterien. Dabei ergab sich aus den Antworten von 74 Krankenpflegeschulen folgendes Bild: Klassisches und d
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2001
200103 Michael J. Huneke Hochschuldidaktische Impli-kationen zur Lehre in einem Studiengang Pflegepädagogik
Vor dem Hintergrund einer konstruktivistisch-systemtheoretischen Lehrauffassung wird eine veränderte Form von Fachhochschullehre rekonstruiert. Dabei soll besonders die Rolle der professionell Lehrenden an einer Fachhochschule unter der Perspektive eines
Pflegewissenschaft Ausgabe 03
vom 01.03.2001
200104 Paul-Werner Schreiner Patiententötung durch Angehörige helfender Berufe
Das aktive Beenden des Lebens von hilfebedürftigen Menschen durch die sie Betreuenden, ohne dass von den Betroffenen der Wunsch dazu geäußert wurde, so soll zunächst einmal deskriptiv das Thema umschrieben werden, wurde von verschiedenen Seiten zu Recht a
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2001
200105 Barbara Reutlinger Pflegequalität: Forderungen, Zusammenhänge, Wege der Sicherung
Institutionen im Gesundheitswesen stehen unter einem großen Forderungsdruck von außen, die Effizienz der Pflege und die Pflegequalität zu steigern und auszuweisen. Nach welchen Kriterien die Pflegequalität zu beurteilen sei, ist nicht eindeutig geklärt. Damit steht jedes Krankenhaus auch unter dem Druck, sich einen Begriff von Pflegequalität erarbeiten zu müssen und nach Instrumenten zu suchen, diese zu beurteilen. Hier lag auch der Anlass für die vorliegende Arbeit
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.2001
200106 Prof. Dr. H. Brandenburg, Dipl.-Päd. M. J. Huneke, Prof. Dr. B. Werner Grundzüge eines hochschuldidaktischen Konzepts fächerübergreifender Lehre in den Studiengängen Pflegepädagogik und Pflegemanagement
Die Notwendigkeit von Forschung in der Pflegewissenschaft ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass Grundlagen, Methoden und Ergebnisse von Pflegeforschung einen wichtigen Bestandteil der Lehre des Faches Pflegewissenschaft und angrenzender Fachgebiete in den Pflegefachbereichen darstellen. Ungeklärt ist jedoch die Frage, ob und inwieweit Studierende in Forschungsarbeiten involviert werden sollen bzw. müssen. Eine Perspektive besteht darin (Pflege)-Forschung mit Studierenden im Rahmen von Lehrforschungs- und Entwicklungsprojekten (LFuEP) zu konzipieren und statt der mit Auftragsforschung verbundenen ergebnisorientierten Zwänge stärker den Lernaspekt und die Team- und Gruppenarbeit zu betonen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2001
200106 Dr. Bettina Schmidt Pflegebedarf bei dementen alten Menschen – Welche Konzepte hält die Pflegewissenschaft bereit?
Immer öfter berichten die Medien über die „Alzheimer-Krankheit“ und „Demenz“, immer häufiger werden Fachtagungen und Seminare zu diesem Thema abgehalten. Inzwischen sind in der Bundesrepublik weit über eine Million Menschen von dieser Alterskrankheit betroffen; die Vorstellung, auch einmal mit einem schleichenden geistigen Verfall konfrontiert zu werden, ist beängstigend
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2001
200106 Hermann Brandenburg Pflegewissenschaft und Pflegeforschung in Deutschland
Noch bis in die 90er Jahre wurde zumindest in Deutschland die Legitimation von Pflegewissenschaft und Pflegeforschung2 in Frage gestellt. Wozu ist Pflegewissenschaft eigentlich notwendig? Wo liegt das eigenständige Profil dieser neuen Wissenschaft? Wird Pflegeforschung nicht bereits von anderen Wissenschaften betrieben? Diese Fragen, Problematisierungen und Angriffe sind nicht verschwunden
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2001
200202 Gerhard M. Käser, Dorothee Marckmann, Barbara Storck, Reinhard Lay Wie erleben Lehrer/innen für Pflegeberufe die geplante Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung? Eine qualitative Untersuchung
Stetige Diskussionen um eine Reform der Pflegeausbildungen betreffen Lehrerinnen und Lehrer für Pflegeberufe im Besonderen. Ihr Erleben und ihre Meinung zu den geplanten Veränderungen sollten – exemplarisch bezogen auf den Vorschlag einer generalistischen Ausbildung – in einem Lehrforschungs- und Entwicklungsprojekt (LFuEP) an der Katholischen Fachhochschule Freiburg untersucht werden. Der vorliegende Beitrag schildert den Forschungsprozess und die Ergebnisse einer qualitativen Studie mit Problemzentrierten Interviews nach Witzel
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2002
200204 Paul-Werner Schreiner und Judith Pack Begegnung mit Sterben und Tod in der Pflege
Der Mensch teilt mit nahezu allen Lebewesen den Umstand, dass er sterben wird, d.h. den biologischen Vorgang des Todes. Jedoch nur der Mensch weiß darum, dass er sterben wird; er kommt also nicht umhin, sich mit der Tatsache seiner Sterblichkeit – und sei es verdrängend – auseinanderzusetzen; der Mensch muss dem Sterben begegnen. Das Sterben überspannt das gesamte Menschsein – sowohl das des Individuums als auch das der Menschheit. Entsprechend zahl- und umfangreich sind auch die Publikationen zum Thema
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2002
200209 Paul-Werner Schreiner „Die Begegnung mit Sterben und Tod“ als Thema in den Lehrbüchern der Pflegeberufe
Die Begegnung mit Sterben und Tod kann als ein zentrales Problem der Realität beruflich Pflegender identifiziert werden. So muss von Interesse sein, wo und in welcher Weise die Auseinandersetzung mit dem Thema stattfindet. Die Auseinandersetzung mit dem Thema findet zum einen in Veranstaltungen verschiedenster Art statt und zum anderen – nicht selten damit verknüpft – in den verschiedenen Publikationen. Im Hinblick auf Publikationen ist zu differenzieren zwischen Zeitschriften und Büchern; hinsichtlich der Bücher ist noch einmal zu differenzieren zwischen Monografien oder Aufsatzbänden zum Thema, dem Aufgreifen des Themas in Büchern zur Psychologie, Soziologie, Geschichte und Ethik sowie in Lehrbüchern. Letzteren kommt insofern besondere Bedeutung zu, als sie – zumindest potenziell – für die berufliche Sozialisation der Berufsanfänger eine wichtige Rolle spielen. Ziel des folgenden Beitrages ist es, ausgehend von einer inhaltlichen Bestimmung dessen, was das Thema „Begegnung mit Sterben und Tod in der Pflege“ umfasst, zu untersuchen, in welcher Weise die in Deutschland eingeführten Krankenpflegelehrbücher das Thema aufgreifen1
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2002
200209 Marion Saum Pädagogischer Ansatz zur Sensibilisierung von Auszubildenden in Pflegeberufen
Dass die Themenkomplexe Pflege und Gewalt in engem Zusammenhang stehen, mag oberflächlich gesehen zunächst widersprüchlich erscheinen. Doch wer in der Pflegepraxis arbeitet, kann wohl kaum verneinen, nicht schon mit Gewalthandlungen irgendeiner Art, die im Weiteren genauer differenziert werden, konfrontiert gewesen zu sein. Dass dies keine rein subjektive Einschätzung ist, bestätigen Zahlen einer Befragung, auf die sich Arndt bezieht, wenn sie darstellt, dass 98 Prozent einer Gruppe von Altenpflegekräften von Misshandlungen in Pflegeeinrichtungen wussten (Arndt, 2001, S.63). Ein ebenso massives Ausmaß bestätigt eine Studie von Klie bzgl. Fixierungen in der Altenpflege, die eine Zahl von 380 000 freiheitsentziehender Maßnahmen bei HeimbewohnerInnen pro Tag benennt
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2002
200212 Marcel Remme Kritik konstruktivistischer Ansätze in der Pflegepädagogik
Der Artikel setzt sich kritisch mit der Rezeption des Radikalen Konstruktivismus in der Pflegepädagogik auseinander. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass der Radikale Konstruktivismus aufgrund seines Menschenbildes und seiner Wissenschaftstheorie als Metatheorie für eine Pflegepädagogik ungeeignet ist. Weiterhin wird in dem Aufsatz herausgearbeitet, dass Konstruktivistische Didaktik kein neues Didaktik-Konzept liefert und theoretische Mängel aufweist
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 01.12.2002
200212 Prof. Dr. Hermann Brandenburg Das Resident Assessment Instrument (RAI)
Der Beitrag beschäftigt sich mit einem für die Langzeitpflege interessanten Assessment-Instrument, dem Resident Assessment Instrument (RAI). Im Zentrum stehen empirische Befunde zur Reliabilität, Wirksamkeit und dem Theorie-Praxis-Transfer in den USA. Im Gegensatz zu vielen anderen Einschätzungsverfahren in der Pflege handelt es sich bei dem RAI um ein wissenschaftlich überprüftes Instrument, welches in der Praxis die Identifikation und gezielte Förderung von Potentialen selbständiger Lebensführung alter Menschen auf eine sichere Grundlage stellen kann. Der Verfasser plädiert für eine kritische pflegewissenschaftliche Prüfung des Verfahrens, wobei sowohl die Möglichkeiten wie auch die Grenzen des Verfahrens benannt werden
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 01.12.2002
200301 Dr. Werner Moriz E-Learning zwischen Mythos und Sinn
Bedauerlicherweise stehen sich die Lager der Befürworter und Gegner des E-Learning nach wie vor unversöhnlich gegenüber. Die Polarisierungen reichen vom Untergang schulischer Bildung bis hin zur Revolution des Lehrens und Lernens. Vorweg, beide Extremstandpunkte erscheinen schlichtweg übertrieben. Fest steht, dass sich das E-Learning einerseits der neuen Medien bedient und eine multimediale Aufbereitung von Inhalten ermöglicht und andererseits das E-Learning nur für begrenzte Anwendungen sinnvoll einsetzbar ist, denn nach dem bisherigen Entwicklungsgrad kann E-Learning bestenfalls als drittklassiger Unterricht bezeichnet werden. Warum jedoch sollte es, sozusagen als zusätzliches Unterrichtsmedium bzw. als zusätzliche Unterrichtsmethode nicht zum Einsatz kommen? Geht man davon aus, dass sich dahinter keine dunklen Machenschaften verbergen, so kann es nur als Bereicherung der Unterrichtslandschaft eingestuft werden. E-Learning wird den Lehrer und die Lehrerin nicht verdrängen, sondern maximal unterstützen
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2003
200302 Louisa Zupan-Sebos „Wenn eins und eins mehr als zwei gibt“ Ein Forumtheaterstück zur Theorie-Praxis-Thematik
Forumtheater ist eine Theatermethode, bei der am Graben zwischen Publikumsraum und Bühnenraum mit dem Ziel gearbeitet wird, diesen zu überwinden. Mit der Darstellung Variationen zwischenmenschlicher oder sozialpolitischer Konfliktbereiche wird ein Dialog aufgebaut und durch Debattieren werden Lösungsansätze erarbeitet, die nicht auf der Grundlage einer Ideologie entwickelt werden, sondern aus dem Kontext des betroffenen Forums. Die Entstehungsgeschichte des Stückes wird erläutert, um einen Einblick in dieses Schaffen zu ermöglichen. „Wenn eins und eins mehr als zwei gibt I und II“ werden mit der Absicht vorgestellt, Forumtheater genauer zu erläutern, von der Aktion in Lernwelten 2002 zu berichten, aber auch, um anhand des Stückes verschiedene Aspekte rund um die Methode Forumtheater zu explorieren. Kurt Lewin (1870-1947) war der Wegbereiter partizipativ gesteuerter Veränderungsprozesse und eröffnete mit seinen Forderungen und seinem Konzept der Aktionsforschung ein Feld, auf dem Paolo Freire mit seiner Pädagogik der Unterdrückten aufbauen konnte. Augusto Boal entwickelte Theatermethoden, mit welchen die Thematik der Unterdrückung aufgenommen wird. Die Befreiung des Volkes, des Forums, ist bis heute sein Ziel und beginnt im Theater, deshalb soll das Publikum den Graben zwischen Zuschauerraum und Bühnenraum überwinden, die Bühne selbst betreten, die Veränderungsvorschläge selber in die Hand nehmen. Die Zuschauspieler/innen werden sensibilisiert, ja sensibilisieren sich selbst, sie steigen aus der Apathie, welche Unterdrückung auslöst, heraus, um schließlich ihre Zivilcourage und Autonomie wieder zu entdecken. Forumtheater beruht auf dem Prinzip des Rollentausches, Veränderungsvorschläge werden nicht in theoretischer Weise vom Publikumsplatz vorgeschlagen, sondern in der Rolle selbst auf Realitätstauglichkeit geprüft. „In den Schuhen des anderen gehen“, ganz im Sinne des Schöpfers des Psychodramas: Jacob Levi Moreno
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2003
200307 André Hennig, Margret Müller Von der multiperspektivischen Fallarbeit zu gemeinsamen Guidelines
Die bisherige Erarbeitung und anschließende Dokumentation von Leitlinien im Pflegebereich folgte einem deduktiven Entwicklungsprozess. Die Frage der Internalisierung, d.h. die Integration der außerhalb der eigenen Person befindlichen Leitlinien in den inneren subjektiven Kontext, wurde dabei nicht beantwortet. Maximen, Normen und Ansprüche können dadurch nicht den Klienten, Bewohner oder Patienten erreichen. Sie bleiben ein Kostenaufwand mit geringem Nutzen für den „Endverbraucher“. Die Idee und Methode der „Guideline-Moderation“ entgeht diesem Internalisierungs- oder auch Transferproblem durch ein induktives Vorgehen. Diese Methode baut logisch, sowie chronologisch auf dem Ansatz der „Multiperspektivischen Fallarbeit1“ auf. Dabei werden die im Rahmen der Fallarbeit erworbenen und durch Pflegehandlungen verinnerlichten Werte, Normen oder Handlungsgrundlagen der Pflegepersonen identifiziert, verallgemeinert und dadurch auf zukünftige Pflegesituationen anwendbar. Vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit Leitlinien, wird dieser Artikel die Methode und den Prozess der „Guideline-Moderation“ erläutern
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 01.07.2003
200403 Martin Huber Die fehlende diagnostische Kompetenz in der Pflege
Können Altenpflegekräfte die Pflegebedürftigkeit kompetent einschätzen? Verstehen Pflegekräfte das gleiche unter Pflegebedürftigkeit, wie ältere Menschen, welche pflegebedürftig sind? Was hat das nun mit Professionalität zu tun? Die umfassende Einschätzung des Grades der Pflegebedürftigkeit ist eine wichtige Grundvoraussetzung, um im Rahmen des Pflegeprozesses Ziele und Pflegemaßnahmen ableiten und einer späteren Evaluation unterziehen zu können.
Pflegewissenschaft Ausgabe 03
vom 01.03.2004
201502 Prof. Dr. Michael Bossle Die Zukunftsorientierung der deutschen Pflege- wissenschaft an der Schnittstelle von Alter(n) und Pflege. Ein Plädoyer zur Konturierung pflegewissenschaftlicher Identität
Die deutsche Pflegewissenschaft an der Schnittstelle von Alter(n) und Pflege richtet sich in Ihrer Zukunftsorientierung besonders an den tiefgreifenden Phänomenen des ökonomischen und epidemiologischen Wandels aus. Vor dem Hintergrund retrospektiver Prognosen aus Expertengutachten wurden vier deutschsprachige wissenschaftliche Journals mit dem Ergebnis analysiert, dass in den Jahren 1999-2008 thematisch vor allen Dingen die Zunahme der Hochaltrigkeit, die zunehmende Pflegebedürftigkeit, die Handhabbarkeit des Pflegebedarfs, der Wandel im Erkrankungsspektrum, der medizinische und medizinisch-technische Wandel sowie die Qualitäts- und Qualitätssicherungsdebatte fokussiert wurden. Thematische Dimensionen wie der Rückgang der Geburtenraten, ein damit zusammenhängender Gesamtbevölkerungsschwund, Themen wie primäre Prävention oder Hin- tergründe der Kostenzunahme im deutschen Gesundheitssystem verbunden mit verschiedenen Interessenslagen, die im Zusam- menhang mit Fortschritt und Kosten stehen, gerieten im Untersuchungszeitraum nicht in den Blick. In einer interdisziplinären Gruppendiskussion mit Experten zu den Ergebnissen wurde besonders das Spannungsfeld von Disziplinarität und Interdiszip- linarität durchleuchtet. Als eine Begründung für mangelnde Disziplinarität wurde angeführt, dass die deutsche Pflegewissen- schaft besonders in den Bereichen theoriebildender Forschung in den letzten beiden Dekaden – von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen - eine Leerstelle zeigt. Die Forschungsbemühungen führten die deutsche Pflegewissenschaft sehr schnell in interdisiplinäres Terrain, ohne dass ihre disziplinären Grenzen annähernd geklärt waren, was wiederum auch an der Akademisierung der Pflege in dem für Grundlagenforschung nur unzulänglich ausgestatteten Feld der Fachhochschulen lag. Eine intensive Konturierung des Gegenstandes, Erkenntnisinteresses sowie der Theoriebildung in der deutschen Pflegewissenschaft an besagter Schnittstelle scheint gegenwärtig und zukünftig dringend angezeigt, um der Pflegewissenschaft stärkere disziplinäre Identität zu verleihen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2015
200407 Prof. Dr. Burkhard Werner Das pflegerelevante soziale Netzwerk demenzkranker alter Menschen
Seit Jahrzehnten steigt die Zahl Demenzkranker in allen entwickelten Ländern, insbesondere in solchen mit wachsender Altenbevölkerung. Der Anstieg ist rein demographisch bedingt, da das Risiko, an einer der verschiedenen Demenzformen zu erkranken, exponentiell in jeweils höheren Altersgruppen ansteigt. Unter Herausrechnung des Effektes des zunehmenden Altersdurchschnitts in der Altenbevölkerung ist sogar eher von einem leichten Rückgang des Demenzrisikos in den letzten 50 Jahren in modernen westlichen Nationen auszugehen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 01.07.2004
200501 Dr. Heidrun Jahn Deutsche Studiengangsentwicklung im Kontext des Bologna-Prozesses: Umsetzung in der Pflege
Seit 1998 haben deutsche Hochschulen die Möglichkeit, Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschlüssen anzubieten. Mit der 6. Novelle des Hochschulrahmengesetzes (HRG) von 2002 wurde die Erprobungsphase dieser Studiengänge für beendet erklärt und Bachelor- und Masterstudiengänge wurden in das Regelangebot der Hochschulen aufgenommen. Bis 2010 sollen Bachelor und Master in den meisten Fächern die traditionellen Abschlüsse Diplom, Magister und Staatsexamen abgelöst haben. Der Bachelor soll zum Regelabschluss an deutschen Hochschulen werden. Dieser Entwicklungsprozess ist mit vielen Unklarheiten und Unsicherheiten verbunden, insbesondere sind die qualitativen Ansprüche an Bachelor- und Masterstudiengänge wenig transparent. Deshalb sollen im folgenden Beitrag Antworten auf einige Fragen gegeben werden, die vor allem von Studieninteressierten, Studiengangsentwicklern und Vertretern der Berufspraxis gestellt werden. Schließlich geht es um die Frage, welche Konsequenzen aus der Ablösung des bisherigen Studiengangssystems für die Entwicklung der eigenen Profession, für Aus- und Weiterbildung in der Pflege resultieren.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2005
200501 Prof. Dr. Uta Oelke, Katrin Maier Pflegeausbildung und Pflegestudium kombinieren - Ein neuer dualer Studiengang mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (Nursing)“
Im Mittelpunkt dieses Artikels steht ein bundesweit bislang einmaliges Studiengangsprojekt, dessen Konzept zunächst vorgestellt und anschließend um erste Befragungsergebnisse ergänzt werden soll. Zum Sommersemester 2004 begannen 26 Alten-, Kranken- und KinderkrankenpflegeschülerInnen neben ihrer regulären Ausbildung mit dem ersten Studienabschnitt eines Bachelor-Studiengangs, den die Evangelische Fachhochschule Hannover (EFH) in Kooperation mit neun Pflegeschulen anbietet. Seinen inhaltlichen Schwerpunkt hat der Studiengang im Bereich „Patientenberatung und Versorgungskoordination“. Das bildungspolitisch Besondere an ihm ist, dass die Studierenden innerhalb von nur fünf Jahren zwei berufsqualifizierende Abschlüsse erwerben: den Abschluss als staatlich examinierte Pflegekraft und den internationalen akademischen Grad eines „Bachelor of Arts (Nursing)“. Unterstützt und finanziell gefördert wird das Studienmodell durch das Norddeutsche Zentrum zur Weiterentwicklung der Pflege.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2005
200506 Ingrid Darmann Pflegeberufliche Schlüsselprobleme als Ausgangspunkt für die Planung von fächerintegrativen Unterrichts- einheiten und Lernsituationen
Bei der Umsetzung des Lernfeldkonzepts im Pflegeunterricht werden häufig zunächst die Methoden verändert: sie werden kreativer, abwechslungsreicher und schüleraktivierender. Weniger Beachtung findet dagegen die Auswahl der Inhalte bzw. die inhaltliche Gestaltung von Lernsituationen. In meiner Untersuchung zur „Interaktion im Pflegeunterricht“ habe ich festgestellt, dass die Inhalte des Pflegeunterrichts sich vorwiegend dem Bildungskonzept der „Regelorientierung“ zuordnen lassen und eher ein geringes Bildungspotenzial aufweisen. In meinem Beitrag möchte ich deshalb aufzeigen, wie im Rahmen des Lernfeldkonzepts bil-dungsermöglichende Lernsituationen gewonnen werden können. Hierfür beziehe ich mich auf das Konzept der pflegeberuflichen Schlüsselprobleme. Unter einem beruflichen Schlüsselproblem verstehe ich in Anlehnung an Klafki (1993, 56 ff.) typische und zentrale Probleme des Berufsfeldes, anhand derer sich allgemeine Strukturen, Widersprüche, Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge des Berufs aufzeigen und aneignen lassen und die multiple Sichtweisen und Handlungsoptionen ermöglichen. Um eine berufliche Problemsituation als Schlüsselproblem definieren und die Bildungshaltigkeit bestimmen zu können, bedarf es eines pflegedidaktischen Kriteriensatzes. Ich verwende hierfür eine pflegedidaktische Heuristik, die ich in Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der o.g. Studie entwickelt habe.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2005
200506 Christa Them, Eva Schulc, Elfriede Fritz, Werner Massinger, Johann Behrens Frontalunterricht oder problemorientiertes Lernen?
Vor dem Hintergrund sich widersprüchlicher Auffassungen über Vor- und Nachteile von Frontalunterricht bzw. problem-orientiertem Lernen wurde ein Pilotprojekt durchgeführt, bei dem parallel beide Lehr-, Lernmethoden im Fachgebiet „Pflege bei neurologischen Erkrankungen“ zum Einsatz kamen. Ziel des Projekts war es, herauszufinden, ob die Schüler je nach Lehr-, Lernmethode bei Prüfungen unterschiedliche Ergebnisse aufweisen – und zwar sowohl nach einem kurzen als auch nach einem langen Zeitraum. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Schüler über einen kurzen Zeitraum (d.h. 4 Wochen nach Beendigung des Unterrichts) sehr gut an das mit der Methode des Frontalunterrichts Erlernte erinnern konnten, über einen längeren Zeitraum (7 Monate nach Beendigung des Unterrichts) indes einen Teil des Wissens wieder vergessen hatten. Jene Schüler dagegen, die ihr Wissen mit der Methode des problemorientierten Lernens erworben hatten, waren besser in der Lage, dieses Wissen über einen längeren Zeitraum zu behalten.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2005
200507 Maria Magdalena Schreier Positionspapier zur Grundsatz- stellungnahme „Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen“
Dem weithin diskutierten Problem der Mangelernährung bei alten und pflegebedürftigen Menschen, vor allem in der stationären Altenpflege, widmet sich eine Arbeitsgruppe des MDS mit einer Grundsatzstellungnahme ‚Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen’, Abschlussbericht Projektgruppe P 39, des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS), Juli 20031. Diese Grundsatzstellungnahme kann zu einer Schärfung des Problembewusstseins für Mangelernährung und Risiken für Ernährungsdefizite alter Menschen bei Mitarbeitern in den Pflegeeinrichtungen hervorragend beitragen. Allerdings erfordern einige Empfehlungen nach Auffassung der Nationalen Pflegeassessmentgruppe Deutschland eine differenziertere Betrachtungsweise.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 01.07.2005
200510 Ulrike Greb und Studierende der Pflegepädagogik (4. Sem.) der KFHN-Osnabrück, FB Gesundheitspflege Theorie und Praxis pflegerischer Fachcurricula: Umsetzungsprobleme
Der Artikel stellt Auszüge der Gruppenergebnisse eines didaktischen Fachseminars zusammen, das sich mit den Umsetzungsproblemen pflegerischer Fachcurricula befasste. Drei repräsentative Curricula für die Pflegeausbildung wurden untersucht: Das Hessische Curriculum (DBfK), das AKOD Curriculum (Georg Wodraschke u.a. Hrsg.) und das Curriculum »Gemeinsame Pflegeausbildung« (Marion Menke und Uta Oelke). Parallel wurden Lehrende von 17 Kranken- und Altenpflegeschulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern über Umsetzungsschwierigkeiten in der täglichen Arbeit mit den an ihren Schulen eingeführten Fachcurricula befragt. In Teil I des Aufsatzes stellen wir zunächst die Ergebnisse der Erkundung vor und in Teil II folgen die Analysen der drei Curricula für die Pflege.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 01.10.2005
200511 Prof. Dr. Burkhard Werner Quantitative und qualitative Aspekte medizinischer und pflegerischer Versorgung
Mit der demographischen Veränderung und der notwendigen Anpassung des Gesundheitsversorgungssystems tritt die Frage nach dem Verhältnis zwischen Pflege und Medizin sowie nach Verbesserung pflegerischer wie ärztlicher Qualifikationen immer mehr in den Vordergrund. Eine Studie an der Katholischen Fachhochschule Freiburg (Fachbereich Pflege) hat in einem EU-weiten Vergleich der Gesundheitssysteme und der Mortalitätsraten in den 15 alten EU-Ländern analysiert, welchen Einfluss die medizinische und pflegerische Versorgung, gemessen an quantifizierbaren Indikatoren, auf die Sterblichkeit in den untersuchten Ländern haben.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2005
200601 lrike Greb und Studierende der Pflegepädagogik (4. Sem.) der KFHN-Osnabrück, Theorie und Praxis pflegerischer Fachcurricula: Umsetzungsprobleme
Der Artikel stellt Auszüge der Gruppenergebnisse eines didaktischen Fachseminars zusammen, das sich mit den Umsetzungsproblemen pflegerischer Fachcurricula befasste. Drei repräsentative Curricula für die Pflegeausbildung wurden untersucht: Das Hessische Curriculum (DBfK), das AKOD Curriculum (Georg Wodraschke u.a. Hrsg.) und das Curriculum »Gemeinsame Pflegeausbildung« (Marion Menke und Uta Oelke). Parallel wurden Lehrende von 17 Kranken- und Altenpflegeschulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern über Umsetzungsschwierigkeiten in der täglichen Arbeit mit den an ihren Schulen eingeführten Fachcurricula befragt. In Teil I des Aufsatzes stellten wir zunächst die Ergebnisse der Erkundung vor und in Teil II folgen nun die Analysen der drei Curricula für die Pflege.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2006
200603 Manfred Hülsken-Giesler, Hartmut Remmers, Maria Haskamp, Hans-Ulrich Temme E-Learning als Bestandteil eines berufspädagogischen Lehrverbundes Pflegewissenschaft. Teil III: Didaktische Anforderungen
E-Learning im Sinne eines internetgestützten Lernens und Lehrens gilt mittlerweile auch im Bereich der Hochschulbildung als etabliert. Neben einleuchtenden Vorteilen dieser Lehr-Lernform bleiben jedoch offene Fragen. Diese betreffen Probleme der Nachhaltigkeit, der personellen, qualifikatorischen und technischen Rahmenbedingungen sowie insbesondere der potentiellen Möglichkeiten und Einschränkungen didaktischer Prozesse durch technische Rahmenbedingungen. Als ganz entscheidende Voraussetzung für den Aufbau eines hochschulübergreifenden internetgestützten Lehrverbundes sind die grundsätzlichen Fragen zu klären, welchen didaktischen Anforderungen die zu entwickelnden/produzierenden Lehrwerke und Module als media content zu genügen haben. Dieser vorläufigen Klärung dient der hier vorliegende 3. Teil der Artikelserie „E-Learning als Bestandteil eines berufspädagogischen Lehrverbundes Pflegewissenschaft“.
Pflegewissenschaft Ausgabe 03
vom 01.03.2006
200606 Mechthild v. Busse Was der Parkinson mit einem macht Das Erleben der Parkinson-Krankheit und die Bedeutung für die Pflege
Die Parkinson-Krankheit ist eine neurologische Erkrankung des überwiegend höheren Lebensalters. Ihre Ätiologie ist nach wie vor unklar. Bei fortgeschrittener Erkrankung treten zahlreiche Symptome auf, welche die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. In Deutschland gibt es bislang kaum Fachliteratur zur Pflege von Parkinson-Betroffenen. Auch in anderen Fachrichtungen sind bislang nur wenige Studien zum Krankheitserleben veröffentlicht. In sieben narrativen Interviews berichteten Betroffene über ihr Leben mit der Parkinson-Krankheit. Mittels zusammenfassender qualitativer Inhaltsanalyse konnten die zentralen Themen „den Fortgang der Krankheit spüren“, „sich unverstanden fühlen“ und „mit der Krankheit fertig werden“ ausfindig gemacht werden. Das vierte zentrale Thema „im Ungewissen sein“ ließ sich vor dem Hintergrund der beiden erstgenannten Themen entwickeln und bildet einen Kontrapunkt zum Thema „mit der Krankheit fertig werden“. Es tritt in Abhängigkeit vom Befinden der Betroffenen in unterschiedlicher Intensität in Erscheinung. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Pflegende zum einen das Erleben der Betroffenen und ihre Lebensumstände, zum anderen ihre eigene Haltung gegenüber den Betroffenen bewusst machen müssen, um eine individuelle Pflege zu ermöglichen. Darüber hinaus sind Zeit und Ruhe wichtige Ressourcen für die Betroffenen, die genutzt werden müssen, um aktivierende Pflege sicherstellen zu können.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2006
200610 Irma M. Hinghofer-Szalkay, Werner Wiltsche Traditionelle und alternative Mentoring-Modelle für die professionelle Pflege (MMP)
Als Mentoring versteht man einen intensiven persönlichen Austausch zwischen einer professionell erfahrenen Person – dem Mentor – und einer weniger erfahrenen, dem Protegé oder Mentée. Mentoring gilt als ein Instrument, das die berufliche Laufbahn auch in der professionellen Pflege wesentlich unterstützen kann. Optimales Mentoring erfordert entsprechende psychosoziale (kommunikative) Fähigkeiten und sollte in Abstimmung mit individuellen Karriereplänen des Protegés erfolgen (gezielte Auswahl von Mentoring-Modellen für die Pflege, hier MMP). Je nach Zielsetzung und Rahmenbedingungen kommen die traditionelle Mentor-Mentée-Beziehung, aber auch alternative Modelle wie Team-, Peer-, Inklusiv-, fortgeschrittenes und E-Mentoring zum Einsatz. Die moderne Pflegeliteratur belegt einen Konsens bezüglich Konzeption und Validität des Mentoring- Modells für Praxis, Theorie und Forschung.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 01.10.2006
200701 Maria Magdalena Schreier Erfassung der Ernährungssituation bei alten Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen
Für die Erfassung der Ernährungssituation pflegebedürftiger Menschen gibt es eine Reihe von international und national veröffentlichten Instrumenten. Meistens handelt es sich um Screening-Instrumente, anhand derer ein Risiko für eine Mangelernährung festgestellt werden kann. Für eine tiefergehende Untersuchung (Assessment), die hinterfragt, warum zu wenig gegessen oder getrunken wird, sind nur wenige Instrumente veröffentlicht.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
200710 Birte Luther Die Rolle der Lehrenden in der Hebammenausbildung
Die Besonderheit der Tätigkeit der Lehrerinnen für Hebammenwesen liegt darin, dass sie, unter professionstheoretischen Gesichtspunkten keinen Beruf haben. Genau genommen sind sie Hebammen, die sich pädagogisch weitergebildet haben, ob nun mittels Fachweiterbildung oder mittels Hochschulstudium (vgl. Luther 2006, S. 9 ff.). Diese Eigenheit teilen sie mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gesundheitsfachberufen, wie z. B. den Lehrerinnen und Lehrern für Pflege (u.a. Sieger 2001, Stöcker 2002, Krüger 2003). In dieser Besonderheit liegen eine Reihe von Problematiken, die für die Arbeit der Lehrenden gravierende Folgen haben und die nicht selten dazu führen, dass Professionalisierungsbestrebungen und Innovationsprozesse nicht nur gehemmt, sondern geradezu konterkariert werden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 01.10.2007
200710 Yvonne Selinger Berufliches Selbstverständnis und Sichtweisen von Praxisanleitern zu formalen und inhaltlichen Aspekten der Altenpflegeausbildung
Der Beitrag basiert auf einer qualitativen Forschungsarbeit. Bei einer Zufallsstichprobe von acht als Praxisanleiter tätigen Pflegefachkräften im Altenpflegebereich wurden problemzentrierte Interviews geführt. Es wurden Teilfragestellungen formuliert mit den Schwerpunkten Person und Aufgaben des Praxisanleiters, Rahmenbedingungen der Praxisanleitung, Person und Beurteilung der Schüler, Anleitungssituationen, Lernen in Pflegepraxis und Schule, Lernortkooperation, Weiterbildung zum Praxisanleiter und Resümee der Tätigkeit als Praxisanleiter. Die Interviews wurden in der vierphasigen qualitativ-reduktiven Vorgehensweise nach Lamnek analysiert und vor dem Hintergrund bildungstheoretischer Erkenntnisse und -politischer Diskussionen interpretiert.
Pflegewissenschaft Ausgabe 10
vom 01.10.2007
200711 Bärbel Grüner-Seeberger, Karin Windfelder, Karin Wittneben Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept Handlungsorientierung in Lernsituationen durch methodisch vielfältig gestaltete Lehr-/ Lernarrangements (Teil 3) am Schulzentrum für Krankenpflegeberufe in Hannover
Dieser Beitrag mit dem Fokus der Schülerhandlungsproblemorientierung knüpft an Teil 1 und 2 der Artikelserie „Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept (…)“ an (Wittneben/Windfelder/Walkling-Stehmann 2007, S. 239 ff.; Windfelder/Wittneben 2007, S. 387 ff.). Vorgestellt werden empirisch aufgefundene Lerninhalte von zwei Lernsituationen des Lernfeldes 01 „Eine umfassende Körperpflege durchführen“. Beschrieben werden methodisch vielfältig gestaltete Lehr-/Lernarrangements. Es folgen Ergebnisse aus einer schulinternen kollegialen Evaluation und Reflexionsfragen, die an die Gestaltung der Implementation zu stellen sind.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2007
200801 Renate Balsing Modularisierung – neue Ausbildungswege in der beruflichen Bildung der Gesundheitsund Krankenpflege am Beispiel der Weiterbildungen Intensiv- Anästhesiepflege und Operationspflege
Die Weiterbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege muss reformiert werden. Neben der Erkenntnis, dass sie den Anforderungen an eine zeitgemäße Qualifizierung nicht mehr gerecht wird, sind es die veränderten Rahmenbedingungen, die eine Reform erforderlich machen. Medizinischer Fortschritt, technische Entwicklungen und neue Formen der Arbeitsorganisation haben die Arbeitsbedingungen der Pflegenden verändert. Berufliche Bildung hat diese Bedingungen zu berücksichtigen. Darüber hinaus steht das Berufsbildungssystem in Deutschland zunehmend unter dem Einfluss der Europäischen Union. Die Europäische Union strebt einen gemeinsamen europäischen Bildungsraum an. Europass, EQF und ECVET sind Instrumente zur Schaffung einer europaweiten Transparenz und Vergleichbarkeit beruflicher Qualifikation. Zurzeit werden Reformansätze zur Weiterentwicklung des deutschen Berufsbildungssystems diskutiert, die darauf zielen, die starre Lehrgangsform aufzulösen und durch eine flexible Struktur von Ausbildungsbausteinen oder Modulen zu ersetzen. Eine zukunftsfähige Organisation der Weiterbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege sollte diese Entwicklungen berücksichtigen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2008
200701 Ulrike Buchmann, Ulrike Greb Pflegedidaktische Curriculumentwicklung – Neue Anforderungen in der Lehrerbildung Case Management und pflegedidaktische Kategorialanalyse
Der Beitrag nimmt Bezug auf die neuen Anforderungen in der Lehrerbildung zur schulnahen Curriculumkonstruktion. Im ersten Teil aus der Sicht berufsberufsbildungswissenschaftlicher Qualifikationsforschung: Ulrike Buchmann erläutert die Arbeitsschneidung, nach der die Regulierung und Steuerung der Aufgaben im Gesundheitswesen erfolgen und das Case Management. Im zweiten Teil führt Ulrike Greb diese Perspektive im Rahmen der Bildungsforschung zu der curricularen Ausarbeitung eines Lernfeldes fachdidaktisch weiter. Die im Siegener Ansatz herausgearbeiteten Antinomien der Moderne – Freiheit und Zwang, Organisation und Interaktion, pädagogische Einheitsentwürfe und kulturelle Vielfalt, Nähe und Distanz – werden mit Hilfe des Strukturgitteransatzes pflegedidaktisch ausdifferenziert und kategorialanalytisch am Einzelfall erprobt. Im Zentrum der Kategorialanalyse steht das Verhältnis von Erfahrungswissen und wissenschaftlichem Wissen (Hermeneutische Einzelfallkompetenz) und die damit verbundene Fähigkeit zum Perspektivenwechsel.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
200802 Hilde Sönnichsen, Brita Ziske Ein Strukturmodell der Inhalte für die theoretische Pflegeausbildung auf der Basis von Pflegediagnosen als Planungsinstrument
Im Folgenden werden wir zunächst einen kurzen Einblick in unseren pflegewissenschaftlichen/ pflegedidaktischen Hintergrund geben. In einem nächsten Schritt wird die pflegewissenschaftliche Basis für die Auswahl der Inhalte gelegt. Dies geschieht durch die Beschreibung des Pflegephänomens anhand des diagnostischen Prozesses, welcher die Pflegediagnose der NANDAKlassifikation zum Ziel hat. Die so entstandenen Pflegediagnosen aus der Praxis stellen für uns pflegeberufliche Schlüsselprobleme dar. In Anlehnung an Klafki versteht Darmann unter einem pflegeberuflichen Schlüsselproblem ein typisches und zentrales Problem des Berufsfeldes. Daran lassen sich allgemeine Strukturen, Widersprüche, Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge des Berufs aufzeigen und aneignen und es werden multiple Sichtweisen und Handlungsoptionen ermöglicht (vgl. Darmann 2005: 329). Anschließend wird die Entwicklung des Strukturmodells der Inhalte für die Pflegeausbildung auf Basis von Pflegediagnosen aufgezeigt. Dazu werden diese Schlüsselprobleme/Pflegediagnosen für den Unterricht übertragen und mit Inhalten und Themen gefüllt. Dieses geschieht in Anlehnung an die pflegedidaktische Heuristik von Darmann und unter Einbeziehung der beiden ersten Ebenen des FDMP Aarau. Die so gefundenen Inhalte werden auf Relevanz durch die Kriterien von Reetz und der Handlungsorientierung überprüft. Das entwickelte Strukturmodell der Inhalte für die Pflegeausbildung auf der Basis von Pflegediagnosen wird von Bedingungsfaktoren umschlossen. Durch die Entwicklung des Strukturmodells werden pflegeberufliche Schlüsselprobleme/ Pflegediagnosen didaktisch aufgearbeitet. Damit diese Schlüsselprobleme/ Pflegediagnosen nicht zusammenhangslos für die Pflegeausbildung nebeneinander stehen, muss eine übergreifende Planungsstruktur gefunden werden. Diese Planungsstruktur kann durch das Lernfeldkonzept gegeben sein.
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2008
200701 André Hennig, Tina Ostermann-Vogt Grundzüge der Biographieforschung und deren Potential für pflegewissenschaftliche Diskurse und Fragestellungen
Dieser Artikel stellt eine Zusammenfassung und Akzentuierung des Vortrags „Rekonstruktion biographischer Lern- und Bildungsprozesse anhand pflegerelevanter Lebensgeschichten“ anlässlich des Lernwelten Kongresses am 14. September 2007 in Bremen dar. Zunächst wird dieser Beitrag die große Bedeutung der Biographie in der Moderne argumentativ belegen, bevor der Begriff in Abgrenzung zum Lebenslauf definiert wird. Der empirische Zugang zur Biographie über ein Erhebungsinstrument (Autobiographische Stehgreiferzählung) und deren Analyse durch das narrationsstrukturelle Verfahren nach Schütze wird daran anschließen. Anhand einiger abgeschlossener oder im Prozess befindlicher Forschungsarbeiten zu pflegerelevanten Biographien wird das Potential der erziehungswissenschaftlichen Biographieforschung für pflegewissenschaftliche sowie -pädagogische Diskurse exemplarisch aufgezeigt und erörtert. Zugunsten einer umfassenderen Auseinandersetzung mit diesen Inhalten, wurde auf die Darstellung spezifischer biographischer Lern- und Bildungsprozesse, entgegen dem Vortrag, in diesem Artikel verzichtet.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
200804 Birgit Folkers IT-adaptierte Prozessoptimierung in einer dermatologischen Abteilung am Beispiel eines EDV-gestützten Terminierungsprogramms
Der Text befasst sich mit der Prozessoptimierung durch IT-Technologie im täglichen Arbeitsablauf. Anhand des Beispiels eines EDV-gestützten Terminierungsprogramms anstelle von vielen handgeschriebenen Kalendern in der dermatologischen Abteilung des Klinikums Oldenburg gGmbH soll die Erleichterung durch Computereinsatz im Alltag aufgezeigt werden. Der Weg der Implementierung beginnend mit der Kommunikationsschnittstelle Informatiker – Pflegepraktiker wird dargestellt. Durch Vorstellung dieses Dialogs wird an die praktische Anwendung des Entity-Relationship-Modells nach P.P. Chen herangeführt. Als weiterer Schritt wird die Planung und Durchführung der Mitarbeiterschulung beschrieben. Die Vorbehalte der Mitarbeiter sowie die Besonderheiten der Erwachsenenbildung werden hier berücksichtigt. Abschließend wird die Bedeutung der Programmeinführung für die Organisationsentwicklung der Abteilung herausgearbeitet und die Ergebnisse werden diskutiert.
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2008
200804 Burkhard Werner Das Heim und die Angehörigen Die Bedeutung des informellen sozialen Netzwerkes bei der Pflege und Versorgung demenzkranker Heimbewohner Ergebnisse einer empirischen Studie zu Netzwerkgröße und Zeitvolumen von Pflege und Betreuung bei pflegebedürftigen D
Demenzkranke sind die größte diagnostische Einzelgruppe in der stationären Pflege in der Bundesrepublik Deutschland. Altenpflegeheime haben in der Regel einen Anteil von 50 Prozent und mehr Demenzkranken unter ihren Bewohnern, in manchen liegt der Anteil sogar deutlich höher, v.a. dann, wenn sie sich auf diese Personengruppe spezialisiert haben und spezielle Wohnbereiche oder sogar ganze Abteilungen für sie auf- oder ausgebaut haben. Die Gründe für diese hohen Anteile – neben den bekannten demographischen Veränderungen in spätmodernen Gesellschaften wie Deutschland – liegen im Wesentlichen auf der Hand: Demenzkranke haben einen besonders hohen Hilfsund Pflegebedarf. Darüber hinaus zeichnen sie sich auch durch einen hohen Betreuungs-, oft aber auch durch einen hohen Bedarf an Beaufsichtigung und Kontrolle aus, mit dem pflegende Angehörige in der häuslichen Versorgung, auch wenn sie durch ambulante und/oder teilstationäre Pflege unterstützt werden, je nach persönlichen und Kontextbedingungen irgendwann überfordert sind.
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2008
200805 Ulrike Buchmann, Ulrike Greb Pflegedidaktische Curriculumentwicklung – Neue Anforderungen in der Lehrerbildung
Der Beitrag nimmt Bezug auf die neuen Anforderungen in der Lehrerbildung zur schulnahen Curriculumkonstruktion. Im ersten Teil aus der Sicht berufsberufsbildungswissenschaftlicher Qualifikationsforschung: Ulrike Buchmann erläutert die Arbeitsschneidung, nach der die Regulierung und Steuerung der Aufgaben im Gesundheitswesen erfolgen und das Case Management. Im zweiten Teil führt Ulrike Greb diese Perspektive im Rahmen der Bildungsforschung zu der curricularen Ausarbeitung eines Lernfeldes fachdidaktisch weiter. Die im Siegener Ansatz herausgearbeiteten Antinomien der Moderne – Freiheit und Zwang, Organisation und Interaktion, pädagogische Einheitsentwürfe und kulturelle Vielfalt, Nähe und Distanz – werden mit Hilfe des Strukturgitteransatzes pflegedidaktisch ausdifferenziert und kategorialanalytisch am Einzelfall erprobt. Im Zentrum der Kategorialanalyse steht das Verhältnis von Erfahrungswissen und wissenschaftlichem Wissen (Hermeneutische Einzelfallkompetenz) und die damit verbundene Fähigkeit zum Perspektivenwechsel.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.2008
200701 Ulrike Olschewski, Christian Haupt, Stefan Dietsche, Christoph Löschmann Ernährung und Flüssigkeitsversorgung von Bewohnern in stationären Pflegeeinrichtungen aus der Sicht von Angehörigen und Betreuern – Eine Follow-Up-Studie
Um die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Ernährungs- und Flüssigkeitszustandes von Bewohnern stationärer Pflegeeinrichtungen zu überprüfen, wurde unter Einbeziehung von Angehörigen eine Follow-Up-Untersuchung durchgeführt. Es gelang, die Zufriedenheit der Angehörigen und Betreuer mit der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung der Bewohner zu zwei Messzeitpunkten (vor Intervention 2005, nach Intervention 2007) miteinander zu vergleichen. Ziel ist es, die Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung unter Berücksichtigung der Perspektive von Angehörigen und Betreuern angemessen zu gestalten und damit die Pflegequalität zu verbessern.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
200807 André Hennig, Tina Ostermann-Vogt Grundzüge der Biographieforschung und deren Potential für pflegewissenschaftliche Diskurse und Fragestellungen
Dieser Artikel stellt eine Zusammenfassung und Akzentuierung des Vortrags „Rekonstruktion biographischer Lern- und Bildungsprozesse anhand pflegerelevanter Lebensgeschichten“ anlässlich des Lernwelten Kongresses am 14. September 2007 in Bremen dar. Zunächst wird dieser Beitrag die große Bedeutung der Biographie in der Moderne argumentativ belegen, bevor der Begriff in Abgrenzung zum Lebenslauf definiert wird. Der empirische Zugang zur Biographie über ein Erhebungsinstrument (Autobiographische Stehgreiferzählung) und deren Analyse durch das narrationsstrukturelle Verfahren nach Schütze wird daran anschließen. Anhand einiger abgeschlossener oder im Prozess befindlicher Forschungsarbeiten zu pflegerelevanten Biographien wird das Potential der erziehungswissenschaftlichen Biographieforschung für pflegewissenschaftliche sowie -pädagogische Diskurse exemplarisch aufgezeigt und erörtert. Zugunsten einer umfassenderen Auseinandersetzung mit diesen Inhalten, wurde auf die Darstellung spezifischer biographischer Lern- und Bildungsprozesse, entgegen dem Vortrag, in diesem Artikel verzichtet.
Pflegewissenschaft Ausgabe 07
vom 01.07.2008
200901 Ulrike Olschewski, Christian Haupt, Stefan Dietsche, Christoph Löschmann Ernährung und Flüssigkeitsversorgung von Bewohnern in stationären Pflegeeinrichtungen aus der Sicht von Angehörigen und Betreuern – Eine Follow-Up-Studie
Um die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Ernährungs- und Flüssigkeitszustandes von Bewohnern stationärer Pflegeeinrichtungen zu überprüfen, wurde unter Einbeziehung von Angehörigen eine Follow-Up-Untersuchung durchgeführt. Es gelang, die Zufriedenheit der Angehörigen und Betreuer mit der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung der Bewohner zu zwei Messzeitpunkten (vor Intervention 2005, nach Intervention 2007) miteinander zu vergleichen. Ziel ist es, die Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung unter Berücksichtigung der Perspektive von Angehörigen und Betreuern angemessen zu gestalten und damit die Pflegequalität zu verbessern.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2009
200902 Paul-Martin Müller Fall studiert – Fall kapiert? Fallstudienarbeit als Bindeglied im Praxis-Theorie-Praxis-Zirkel
Fallstudien wird aus lerntheoretischen Gesichtspunkten die Fähigkeit zugeschrieben, die Konstrukte von Praxis und Theorie zusammenführen zu können. Diese Wirksamkeit gewinnt unter dem Aspekt der Professionalisierungsdebatte an Fahrt. Offen bleibt die Frage, welche Nachhaltigkeit aus dem Fokus der Anwender dem Einsatz von Fallstudien zugemessen wird. Diese Seite der Betrachtung ist das konstituierende Moment für die folgende Untersuchung. Das Arrangement Fallstudie mit Beratung wurde an einer Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in den Fokus der Betrachtung genommen. Mittels eines qualitativen Interviews konnte die Bedeutung von Fallstudienarbeit in Bezug auf das sich verändernde Verständnis über den zu bearbeitenden Fall erfasst werden. Der Nutzen der Auseinandersetzung für die Praxis, sowie der Gewinn für andere oder ähnliche Fälle aus dem Blickwinkel des Anwenders zeichnen sich ab. Ebenso werden der Einfluss von Lernberatung auf das Fallverstehen und der erlebte Lerngewinn offenkundig. Die Ergebnisse weisen auf ein ambivalentes Erleben der Arbeit mit Fallstudien hin.
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2009
200902 Andreas Lauterbach „Das stimmt nicht, was da steht“ – Zur Qualität IT-basierter Pflegedokumentationen
Übergaben sind ein zentraler Bestandteil der Pflege und prägen wie nur wenige Tätigkeiten das Bild der Pflege in der Öffentlichkeit. Dennoch sind diese vergleichsweise wenig untersucht worden. Es liegen nahezu keine empirischen Arbeiten aus dem deutschsprachigen Raum vor. Paradoxerweise erlebt die heutige Diskussion zwei Schwerpunkte, die beide wenig praxisrelevant sind: Einerseits werden nach wie vor die Thesen der Vergangenheit diskutiert (beispielsweise Störungen), ohne dass diese Effekte jemals quantifiziert oder genauer untersucht worden wären, andererseits stehen Effekte der Qualitätssicherung unter dem Aspekt „Pflegevisite“ weit im Vordergrund. Von managerieller Seite her wird die Notwendigkeit von Übergaben und pflegerischen Visiten zunehmend hinterfragt, vor allem vor dem Hintergrund, dass informationelle Kontinuität durch IT-basierte Dokumentation „qua natura“ gegeben sei. Zentrale Fragen hinsichtlich der Stellung der Dienstübergabe bleiben unbeantwortet. Der folgende Beitrag untersucht das Verhältnis von Informationen in schriftlicher und mündlicher serieller Reproduktion pflegerischen Handelns. Es wird ausführlich dargelegt, dass die IT-basierte Pflegedokumentation in der Mehrzahl der Fälle nicht das pflegerische Geschehen wiedergibt.
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2009
200902 Thomas Boggatz Pflegetheorie, Lernfelder und Problemorientiertes Lernen – Entwicklung eines Curriculums für Altenpflege in Ägypten
Handlungsorientierung ist in ein international anerkanntes Prinzip für die Ausbildung in Gesundheitsfachberufen. Im Bereich der Pflegeausbildung wird zudem die Orientierung an einer Pflegetheorie als Rahmen für die curriculare Gestaltung gefordert. Am Beispiel einer Altenpflegeausbildung in Kairo wurde die Verbindung beider Prinzipien erprobt. Das Ergebnis bestand in einem problemorientierten Curriculum, dessen Lernfelder sich gemäß den menschlichen Grundbedürfnissen untergliedern. Die schrittweise Entwicklung dieses Curriculums sowie sein endgültiger Aufbau werden im Folgenden beschrieben. Curriculare Gestaltung erweist sich dabei als ein Wechselspiel zwischen Didaktik und Pflegetheorie.
Pflegewissenschaft Ausgabe 02
vom 01.02.2009
200909 Karl-Heinz Sahmel Pflegedidaktik im Widerspruch
Die aktuelle Diskussion über Didaktik kann als voll von Widersprüchen bezeichnet werden. Innerhalb des Gesamterscheinungsbildes der Theorien und Modellen der Pflegedidaktik besteht dieses Problem weiterhin – oder die Autoren verzichten auf Beweise für Lehren und Lernen in der Pflege. In diesem Artikel diskutiert der Autor drei Positionen, die sehr wichtig für die Entwicklung der Pflegedidaktik sind. Und er plädiert für die Fortdauer der Unterschiedlichen Positionen in Bezug auf die Analyse des Lehrens und Lernens.
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2009
200911 Birgit Panke-Kochinke Blended Learning in der Pflegewissenschaft – Entwurf einer hochschuldidaktischen Kultur der medialen Differenz
Die Grundlage für eine hochschuldidaktische Kultur der medialen Differenz im Rahmen von Blended Learning ist denkbar einfach: es ist die kooperative Produktion eines Textes. Kooperation in der Interaktion ist das Schlüsselwort, das ein Lernen in Blended Learning Arrangements auszeichnet. Kooperation über Texte im WWW muss eingeübt werden. Kooperation über Sprache in der face-to-face-Kommunikation ebenfalls. Die Dissonanz ist der Ansatzpunkt, der emotional und intellektuell Kooperation anregt. Projektorientierte Arbeitsweisen sind das Mittel dazu. Labilisierung der Weg. Die personale Identitätsbildung der erfahrungsgenerierende Kompetenzgewinn. Das Ergebnis ist wiederum ein Text. Er spiegelt die gelungene Kooperation wider. Der fachdidaktische Fokus eines entsprechend begründeten Modells ist dabei getragen von der Erkenntnis, dass sich eine patientenorientierte Pflege nur umsetzen lässt, wenn man sich auch auf Formen von medialer Kommunikation einlässt und um ihre Wirkung weiß. Dazu gehört auch, zu wissen, dass fragmentierte Körperlichkeit die Interaktion bestimmt und Technik ein integraler Bestandteil derselben ist. Rationale Urteilsbildung im Feld medialer Vielfalt als transferierbare Erfahrung ist so eine Grundlage für und von Empathie. Und diese kann durch die Integration von Blended Learning Konzepten in das Studium eingeübt werden.
Pflegewissenschaft Ausgabe 11
vom 01.11.2009
200912 Burkhard Werner Die Tagespflege in der Altenhilfe – Ein noch junges Versorgungsangebot mit Effekten auf die vollstationäre Altenpflege – De-Institutionalisierungsprozesse in der bundesdeutschen Altenhilfe/-pflege
Dieser Artikel befasst sich mit einem weniger häufig diskutierten Angebotstyp in der Altenhilfe, der Tagespflegestätte für ältere pflegebedürftige Menschen. In einem kurzen historischen Rückblick wird die Entwicklung dieses relativ jungen Angebots in der Bundesrepublik Deutschland dargestellt, sowohl hinsichtlich quantitativer als auch qualitativer Aspekte. Ihre konzeptuelle Verwandtschaft mit der geriatrischen und (geronto-)psychiatrischen Pflege wird dabei besonders gewürdigt. Die Tagespflege leistet ihren Beitrag bei der Vermeidung und Verzögerung von Heimunterbringungen alter pflegebedürftiger Menschen. Dies zeigt sich bei der Analyse des Verlaufs der Heimversorgungsquote der letzten Jahrzehnte in Deutschland – die in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat – wie auch bei der Analyse von Regionen bezogenen Besucher-Studien in Tagespflegestätten für ältere pflegebedürftige Menschen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 12
vom 01.12.2009
200701 Birgit Panke-Kochinke Interdisziplinarit und auml;t und Emergenz. Didaktische Konzepte f und uuml;r die Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen
Wie kann es, so die zentrale Frage, in der Konstruktion didaktischer Vorgaben für eine interdisziplin und auml;r angelegte Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen gelingen, in einem Lernprozess eine und bdquo;Systemische Achtsamkeit und ldquo; (Arnold, 2007) zu entwickeln, wenn man berücksichtigt, dass und wie Emergenz den Lernprozess beeinflusst? Das ist die zentrale Frage, die beantwortet werden soll.
Pflegewissenschaft Ausgabe 01
vom 01.01.2007
201004 Birgit Panke-Kochinke Interdisziplinarität und Emergenz. Didaktische Konzepte für die Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen
Wie kann es, so die zentrale Frage, in der Konstruktion didaktischer Vorgaben für eine interdisziplinär angelegte Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen gelingen, in einem Lernprozess eine „Systemische Achtsamkeit“ (Arnold, 2007) zu entwickeln, wenn man berücksichtigt, dass und wie Emergenz den Lernprozess beeinflusst? Das ist die zentrale Frage, die beantwortet werden soll.
Pflegewissenschaft Ausgabe 04
vom 01.04.2010
201005 Anke Helmbold Weiterentwicklung von ENP im Bereich Mangelernährung auf Grundlage einer Validierungsstudie und einer Literaturstudie
In der professionellen Pflege kommen zunehmend häufiger Pflegediagnosen der Klassifikation European Nursing care Pathways (ENP) im Rahmen der Pflegeprozessdokumentation zum Einsatz. Um eine fachlich fundierte und auf dem Stand des aktuellen Pflegewissens basierende Anwendung zu ermöglichen, ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte erforderlich. Der Artikel beschreibt den Prozess der Weiterentwicklung von ENP im Bereich der Mangelernährung. Dazu werden einführend die Voraussetzungen und Anforderungen an die ENP Entwicklung aufgezeigt und begründet. Basierend auf den Aussagen einer Literaturanalyse und einer Validierungsstudie wurden vorhandene ENP-Pflegediagnosen einschließlich ihrer Ursachen, Kennzeichen und Ressourcen sowie den dazugehörigen Pflegezielen und -interventionen überprüftüberarbeitet. Dabei zeigte sich auch die Notwendigkeit der Entwicklung weiterer ENP-Pflegediagnosen im Kontext der Mangelernährung. Die Methodik des Entwicklungsprozesses, Begründungszusammenhänge sowie die Darstellung der Veränderungen, die schließlich in ENP daraus resultierten, bilden den Schwerpunkt des Artikels.
Pflegewissenschaft Ausgabe 05
vom 01.05.2010
201006 Filiz Küçük Die Situation pflegender Familienangehöriger von an Demenz erkrankten türkischen MigrantInnen in Berlin – Eine qualitative Studie zur Versorgung im häuslichen Umfeld
Etwa 1,1 Millionen Menschen sind in Deutschland an Demenz erkrankt. Dazu gehören auch hochaltrige MigrantInnen, deren Anzahl in den kommenden Jahren stark zunehmen wird. Bisher kaum untersucht ist der Umgang der Kinder demenziell erkrankter türkischer MigrantInnen mit der Pflege ihrer Angehörigen, die in der Regel im häuslichen Umfeld stattfindet. Von welcher Motivation sind diese Kinder getragen? Welche professionellen Hilfen nehmen sie in Anspruch? Was erwarten sie von unterstützenden Maßnahmen? Antworten auf diese Fragen gibt die vorliegende Studie. Die Aussagen aus sechs Interviews mit Angehörigen verdeutlichen eindrucksvoll, vor welchen großen Herausforderungen die Familienmitglieder in der Pflegesituation stehen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 06
vom 01.06.2010
201009 Knoll M., Oltmanns P., Goroncy-Bermes P., Wienke A., Borneff-Lipp M. Evaluation dreier Modelle zur Steigerung der Mitarbeitercompliance im Rahmen des Qualitätsmanagements im Krankenhaus. Eine randomisiert-kontrollierte Untersuchung als Beitrag zum Theorie-Praxis-Transfer in der Pflege
Im Rahmen infektionsepidemiologischer Forschung galt es, drei Modelle des Theorie-Praxis-Transfers, nämlich die Konzepte der zeitnahen Wissensverbreitung (Mediatorenkonzept), der optischen Visualisierung (Semmelweis-Kampagne) und der individuellen Betreuung (Individualberatung) experimentell bezüglich ihrer Wirksamkeit zu untersuchen. In einem Krankenhaus (500 Betten) in Mitteldeutschland wurde hierzu anhand umfangreicher Probenahmen (n = 2.254) der hygienische Ist-Zustand ermittelt, um im Nachgang die Wirksamkeit durchgeführter Interventionen im randomisierten Fall-Kontroll-Design messen zu können. Die qualitative und (semi-)quantitative Keimbesiedelung von Oberflächen (n = 1749) bzw. von Händen des Personals (n = 505) sollte hierbei als Indikator dienen. Neben der teilnehmenden Beobachtung (n = 256) kamen weitere qualitative und quantitative Messinstrumente zum Einsatz. Zur Signifikanztestung wurden u. a. der Vierfelder-Chi-Quadrat-Test auf Homogenität bzw. Unabhängigkeit sowie der McNemar-Test auf Symmetrie verwandt. Zur Reduktion des logischen Fehlers (Bias) erfolgte die Bonferroni-Korrektur für multiples Testen.
Pflegewissenschaft Ausgabe 09
vom 01.09.2010
201812 Sven Baumgarten, Sebastian Koch Vergleich des nachhaltigen Lernerfolges zwischen simulationsbasierten und konventionellen Lernmethoden in der Ausbildung von Notfallsanitätern
Notfallsanitätern1 werden bei der Ausübung ihres Berufes aufgrund des Notfallsanitätergesetzes Handlungskompetenzen abverlangt, die zum alleinigen Durchführen invasiver Maßnahmen bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen befähigen sollen. Ziel dieser Studie ist es, konventionelle Lehrmethoden mit simulationsbasierter Ausbildung zu vergleichen um einen langfristigen Lernerfolg der simulationsbasierten Ausbildung zu evaluieren. Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine prospektive Längsschnittstudie von 41 (100?%) Auszubildenden der Landesrettungsschule der DRK- und ASB-Landesverbände Sachsen-Anhalt gGmbH, die durch Losverfahren in drei Lerngruppen aufgeteilt und zum Lernthema „Tachykarde Herzrhythmusstörungen“ ausgebildet wurden. Die vorliegende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Studienteilnehmer, die mit der Durchführung der Simulationsausbildung konfrontiert wurden, im theoretischen Bereich und in der praktischen Umsetzung gegenüber den konventionellen Lehrmethoden/Freiarbeit langfristig von einem besseren Lernerfolg profitieren. Die in dieser Studie erzielten Ergebnisse dienen als wichtige Hinweise zur Etablierung und Entwicklung der Simulationsausbildung in der Notfallsanitäterausbildung, um die Qualität des beruflichen Handelns zukünftiger Notfallsanitäter zu erhöhen und ihre Arbeit sicherer zu machen.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 12
vom 21.12.2018
201809 Prof. Dr. habil Thomas Prescher Wider den „Methodenwahn“: Lernkulturentwicklung als Voraussetzung einer konsistenten Curriculumsentwicklung
Die anstehende Curriculumsentwicklung vom Rahmenlehrplan zum Schulcurriculum nach dem neuen Pflegeberufegesetz kann eine Chance für die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität in Berufsfachschulen sein. In einer frühzeitigen Auseinandersetzung ist es bedeutsam, dafür innerhalb der Schulen und schulübergreifend innerhalb der Träger das didaktische Handeln in der eigenen Unterrichtspraxis zu hinterfragen, weiterzuentwickeln und aus einem gemeinsamen didaktischen Verständnis eines kompetenzorientierten Lernens die Curriculumsentwicklung vorzubereiten. Im Beitrag wird dazu der Bogen gespannt, die Begründungslinien einer Lernkulturentwicklung zu beschreiben, die einen einseitigen Methodenwahn überwindet und die Berufsfachschulen als lernende Organisationen in den Blick nimmt. Der Ansatz eines transindividuellen Lernens wird als Voraussetzung angesehen ein konsistentes Konzept eines kompetenzorientierten Lernens auf Ebene der Schulen zu entwickeln und umsetzen. Damit wird im Beitrag die Frage beantwortet, wie der Weg gestaltet werden kann von der Programmatik didaktischer Theoriebildung zur konkreten Unterrichtspraxis.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 09
vom 10.09.2018
201702 Elske Ammenwerth Aus der Praxis
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 02
vom 24.02.2017
201610 Christina Hemberger, Prof. Dr. Ulrike Morgenstern Praxisorientierte und interprofessionelle Lehre in der Medizinpädagogik
Angesichts der aktuellen Diskussion zur Förderung praxisbezogener Kompetenzen in der Lehrerbildung, wird der Kompetenzerwerb von Studierenden durch eine interprofessionelle Praxislerngelegenheit untersucht. Basierend auf den Standards der KMK (2 4) wurde mittels einer subjektiven Kompetenzselbsteinschätzung von Studierenden vor und nach einer praktischen Lerngelegenheit der pädagogische Kompetenzerwerb im Bereich „Unterrichten“ ermittelt. Dabei konnte ein Kompetenzzuwachs gezeigt und die Annahmen der Bedeutsamkeit praktischer Lerngelegenheiten in der Lehrerbildung bestätigt werden. Mögliche Einflüsse durch berufliche Vorerfahrungen werden hierbei diskutiert.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 10
vom 10.10.2016
201607 Prof. Dr. Karl-Heinz Sahmel Was ist eine gute Pflegelehrerin? Auf der Suche nach pädagogischen Kompetenzen
Seit je werden an die Tätigkeit des Lehrers sehr hohe Anforderungen gestellt. Dies belegen erneut die in den letzten Jahren erschienenen Forschungen zur Aktivität von Lehrenden und die Wirkung auf die Lernenden. Wenn dabei verstärkt von pädagogischen „Kompetenzen“ die Rede ist, müssen diese breit angelegten Merkmale des guten Lehrers/der guten Lehrerin kritisch analysiert und diskutiert werden. Insbesondere in Bezug auf die Lehrtätigkeit im Pflegebereich sollte man sich hier vor überzogenen Erwartungen hüten.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 07
vom 14.07.2016
201511 Reinhard Brodehl Zur Förderung der Kompetenzgenese im Bereich der Altenpflege
Kompetenzförderung als Leitziel in der Pflegeausbildung ist gegenwärtig für alle Lehrenden eine Herausforderung, weil das Kompetenzphänomen didaktisiert werden muss. Aus diesem Grunde sind geltende Definitionen zu hinterfragen bzw. zu ergänzen. Es müssen aber auch die Grenzen der Kompetenzgenese aufgezeigt werden, weil diese vom ‚Wollen und der Bereitschaft‘ des Auszubildenden mitbestimmt werden. Dadurch ergeben sich notwendige Lernentwicklungsgespräche. Ferner wird durch Prozesse des ‚informellen Lernens’ die Kompetenzgenese beeinflusst, weil diese von organisationspsychologischen Mechanismen determiniert wird, die nicht immer an einer Kompetenzgenese orientiert sind. Andererseits bestehen auch Optionen für die Förderung der Kompetenzgenese, wenn ein operationalisierter Kompetenzbegriff in Form eines institutionalisierten Leitfadens Lernentwicklungsgespräche ermöglicht. Unabhängig von der anstehenden generalistischen Pflegeausbildung haben die Problemlagen auch eine zukünftig Geltung.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 11
vom 30.11.2015
201511 Claudia Schneider, Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann, Prof. Dr. Thomas Heidenreich Ressourcen und Belastungen im Berufsalltag von Lehrenden an Altenpflegeschulen - Erste Konsequenzen für eine umfassende Gesundheitsförderung
Die Situation der Lehrenden an Altenpflegeschulen ist bislang nur unzureichend untersucht worden. Die Ausbildungsqualität steht jedoch im Zusammenhang mit der Lehrendengesundheit und ist vor dem Hintergrund, dass sich diese Lehrenden an einer zentralen Stelle für die Qualifizierung der zukünftigen, dringend benötigten Altenpflegefachkräfte befinden, von zentraler Bedeutung. Im Jahr 2 13 wurden Ressourcen und Belastungen aus fünf Bereichen im Berufsalltag der Lehrenden an Altenpflegeschulen in Baden- Württemberg empirisch erfasst. Explorativ wurden die ermittelten Ergebnisse zusätzlich trägerspezifisch betrachtet und inferenzstatistisch auf Unterschiede zwischen der Situation an staatlichen Altenpflegeschulen und an Altenpflegeschulen in freier Trägerschaft geprüft. Hierbei zeigten sich einzelne signifikante Unterschiede, die als Ausgangspunkte für notwendige Veränderungen im Berufsalltag der Lehrenden sowie als Anhaltspunkte für weitere Forschungsarbeiten dienen können.
Pädagogik der Gesundheitsberufe Ausgabe 11
vom 30.11.2015
201711 Dr. Hubert Kolling Portrait: Franziska Werner
Geschichte der Pflege Ausgabe 11
vom 01.11.2017
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Verlauf von 2005 bis 2018
2005
2007
2009
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2013
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